Montag, 19. November 2012

Ein Tag, so wunderschoen wie heute... ohne Wasser

Ein Tag, so wunderschoen wie heute, ….
18. November 2012


So waere es schoen 
Manche Tage haben es in sich, da geht alles schief. So ein Tag war am letzten Sonntag.

Als wir unser Morgendusche nehmen wollten, stellten wir fest: Kein Wasser ! Das Wasserwerk hat mal wieder das Wasser abgestellt – wenn auch nur fuer 1 – 2 Stunden. Aber das ist aergerlich. Was fuer ein Glueck, dass unsere Verwandten noch einen altertuemlichen Regenwassertank haben. So konnten wir uns kuebelweise das Wasser ueber den Ruecken giessen.


Am Nachmittag haben wir unser Balikbayan-Paket ausgepackt und mussten feststellen, dass der Generator ganz schoen gelitten hatte auf dem Transport. Statt auf 4 Fuessen stand er nur noch auf 3 und wackelte wie verrueckt. Trotzdem fuellten wir Benzin und Oel  ein, um ihn zum Starten zu bekommen. Ergebnis: Benzin lief wieder raus ! Also hatte er noch mehr Schaeden abbekommen – ein Fall fuer  den nahen Repair Shop.




Da der Balikbayan-Karton schon vor laengerer Zeit hier angekommen ist, machten wir Bekanntschaft mit einer anderen philippinischen Eigenschaft: Termiten. Wir fanden sie beim Auspacken, denn um den Generator hatten wir noch andere Geschenke getan, um die Hohlraeume auszufuellen. Darunter waren auch ein paar Buecher. Diese schlauen Termiten ! Sie haben nur das Buch mit recycle-Papier angeknabbert. Die anderen Buecher, wo im Papier ein Kunststoff-Anteil drin ist, haben  ihnen nicht geschmeckt.

Dann spaeter erreichte uns der taegliche Brownout. Das wussten wir schon, dass das hier dazu gehoert. Und das war ja der Grund fuer den Versand des Generators – aber mit einem kaputten Generator laesst sich nichts machen.
 Irgendwie hat der Laptop durch den Spannungs-Stoss – als der Brownout wieder weg war - etwas abbekommen. Er startet nicht mehr, auch im abgesicherten  Zustand  nicht ! Damit hatten wir den naechsten Patienten und ich schreibe meinen Bericht jetzt eben auf einem Computer mit englischer Tastatur, wo es keine Umlaute gibt.

Spaeter erreichte uns eine SMS von unserer Tochter, wo wir denn waeren, sie koennte uns nicht erreichen. Unsere Gastgeber teilten uns mit, dass  Handy-Empfang nur bis zur Terrasse vom Haus moeglich ist. Sind wir weiter drin im Haus, funktioniert der Empfang nicht. Sie haetten schon Uebung drin, denn  wenn sie sehen, dass ein Anruf kommt, rennen sie mit dem Handy bis zur Terrasse !!!

Als wir von Davao nach Kidapawan-Makilala gekommen sind, haben wir uns auf das kuehlere Klima gefreut und auch, dass es hier weniger Ameisen und Moskitos gibt. Aber wie man sieht, ist die Welt gerecht.Es gibt nicht nur Vorteile. Kuehleres Klima muss man mit Brownout, zeitweisen Wassermangel und anderen Eigentuemlichkeiten eintauschen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao


1 Kommentare:

Heidi Natalie hat gesagt…

Oje, was für eine Action-Jackson... :)

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