Posts mit dem Label Plastikflasche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Plastikflasche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 13. November 2012 0 Kommentare

Plastikflaschen-Haus Fortsetzung

    In DAVAO auf den Philippinen
    Haus aus Plastikflaschen 2. Teil
    13. November 2012
Wie zu erfahren war, hat die Idee vom Plastikflaschen-Haus eine Fortsetzung erfahren.

Findige Filipino haben sich gedacht: Zwar sind die Plastikflaschen ein Wegwerfartikel, aber sind sie einmal eingebaut, dann sind sie weg. Also hat man sich gedacht: Machen wir es anders.


Sie haben die Plastikflaschen in einen festen Holzrahmen gefestigt. Dann hatten sie die Alternativen: Einmal kann man die Flaschen mit einem Stroh-Lehm-Gemisch füllen, dann werden sie unduchsichtig und werden als Mauern verwendet. Läßt man die Flaschen aber sauber, dann lassen sie sich als Fenster benutzen. Funktioniert teilweise.


So ein Gebäude sieht schon irgendwie lustig und luftig aus. Der große Vorteil liegt in der Wiederverwendung der Plastikflaschen-Rahmen für neue Gebäude.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Montag, 12. November 2012 0 Kommentare

Haus aus Plastikflaschen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Haus aus Plastikflaschen
    11. November 2012

Eigentlich ist die Idee einfach, dass man beim normalen Hausbau an Stelle von Hallowblocks irgend etwas nimmt, dass die gleiche Festigkeit hat, aber billiger ist. Nur das Problem ist, was nimmt man ?

In manchen Ländern hat man auf Lehm und Stroh/Häcksel zurückgegriffen, (in USA/Mexiko sind es die Adobe-Häuser), um auf die Kosten von Zement und Beton verzichten zu können. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das immer wieder Pflege braucht, denn Eis, Schnee und Regen können die Lehmwände ganz schön angreifen.

Eine andere Idee ist dann entstanden. Ausgehend von den „grünen“ Versuchen, mit Glasflaschen die Häuser zu bauen - in Thailand ist eine Pagode aus vielen Tausend Glasflaschen errichtet worden - ist man hier auf die Idee mit den Plastikflaschen gekommen.




Plastikflaschen sind nicht so stabil wie Glasflaschen. Um die Plastikflaschen stabil zu bekommen, hat man sie mit einem Stroh-Lehm-Gemisch gefüllt und dann an der Sonne trocknen lassen. Das hat die nötige Festigkeit gegeben und man konnte damit Mauern aufrichten.





Eigentlich doch gar nicht schlecht. Und man hat auch schon einen Namen für diesen Hallowblock-Ersatz: „ECO-Brics“ !






Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Freitag, 9. November 2012 1 Kommentare

UV-Strahlung in den Philippinen

    In DAVAO auf den Philippinen
    UV-Strahlung in Philippinen
    9. November 2012

Jeder so wie ich,  der die Philippinen besucht, um sich an den schönen weißen Sand-Stränden so richtig zu bräunen, der weiß um die Gefahren der Sonnenstrahlung, besonders zur Mittagszeit, denn da ist die UV-Strahlung besonders groß. Und er ist sicherlich gut vorbereitet mit Sonnenbrille, Hut und entsprechender Kleidung.


So lesen Sie den UV-Index
UV-Index
Intensität
Sonnenbrand
1-2
Sehr gering
Nein
3-4
Schwach
Kaum
5-6
Mäßig
Leicht
7-8
Stark
Schnell
9-11
Sehr stark




Was die meisten nicht so richtig einschätzen, ist der unterschiedliche Schutzfaktor der Kleidung. So besitzt Polyester in leichter Sommerkleidung – überraschenderweise – einen Schutzfaktor bis zu 50, während die Kleidung aus soliden Leinen gerade mal einen hat zwischen 10 bis 20.





Wir Menschen sind nicht die einzigen hier in Philippinen, die unter der UV-Strahlung leiden. Es sind auch Walfische draußen auf dem Meer, die unter der Sonne leiden, wenn sie – zum Sonnenbaden - an die Oberfläche kommen. Sie bekommen Blasen und Hautschäden als Folge der steigenden UV-Strahlung.

Dass die UV-Strahlung hier so stark ist, liegt wohl mit an den Vulkanen, die die gefährlichen Brom- und Chlorgase so hoch in die Atmosphäre schleudern, dass sie dort jahrelang bleiben und die Ozonschicht zerstören, die uns vor der UV-Strahlung schützt.

Aber es gibt auch was Gutes:
Die UV-Strahlung ist zur Mittagszeit so stark, dass sie normales keimhaltiges Wasser keimfrei macht. Man muß das Wasser nur in eine Plastikflasche füllen und auf ein Blechdach legen. Da erwärmt es sich bis zu 50 Grad. Und nach dem Abkühlen kann man es bedenkenlos trinken – vielleicht vorher noch mit einem Kaffee-Filter filtern.

Heute braucht man diese „Versuchsanordnung“ nicht mehr. Kalte Cola gibt es an jeder Straßenecke.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
 
;