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Donnerstag, 10. September 2015 0 Kommentare

Samal soll wie Boracay werden

Samal soll wie Boracay werden


Vor 2 Tagen kam Präsident Benigno Aquino nach Davao, um die Parteifreunde ( Liberal Party) für den vorgeschlagenen Präsident-Nachfolger Mar Roxas einzustimmen. Und er brachte etwas mit: Es ging um den Ausbau der Haupt-Verbindungs-Strasse auf der Insel Samal, von Babac nach Penaplata ( existiert schon in Teilen ) und weiter nach Kaputian im Süden.Das Besondere an dieser Strasse ist, dass sie im Inneren der Insel Samal verläuft und schnell die wichtigsten Orte verbindet und mal 97 km lang sein wird. Und im nächsten Jahr soll sie fertig sein.

In seiner Ansprache gab der Präsident seiner Hoffnung Ausdruck, dass damit ein wichtiger Schritt zum touristischen Ausbau gemacht wird und Samal eine vielbesuchte „Touristen-Burg“ werden könnte mit vielen neuen Arbeitsplätzen, wie Boracay es bereits ist.

Zwar gibt es ca. 70 kleine und große Beach-Resorts entlang der Küstenlinie – besonders zur Westseite (Davao-Seite) hin. Die Ausstattung ist recht unterschiedlich und entsprechend auch die Preise. Nicht alle Resorts haben Sandstrand. Viele haben auch nicht den Strand abgegraben und so kommt es bei Ebbe immer wieder vor, dass der sogenannte Strand aussieht wie das Watt an der deutschen Nordsee.

Das andere Thema hat der Präsident elegant umgangen. Es geht um die Zufahrt nach der Insel Samal allgemein. Der größte Teil des Bus-, Auto- und Personenverkehrs erfolgt über die Autofähre, die ca. alle 30 Minuten hin- und-her fährt. Das liegt im Monopol einer Familie. Denn eine Brücke, über die gerade eine Ingenieurgruppe aus Japan wieder einmal Studien anfertigt, würde das Gefüge zwischen Davao und Samal durcheinander bringen.

Deshalb ließ sich der Präsident lieber auf eine Diskussion über den neuen größeren Flugplatz ein, dass der eventuell auf Samal gebaut werden könnte. Das Vorbild dazu wäre der Mactan-Flughafen in Cebu, der sich auch auf einer Insel befindet.

Es gibt also noch viel zu tun und zu diskutieren. Mal sehen, was herauskommt.

Mit freundlichen Grüssen

Ludwig aus Davao
Donnerstag, 14. Februar 2013 0 Kommentare

Boracay tut was: Pyramiden im Wasser

In Boracay werden Pyramiden ins Wasser gebaut
14. Februar 2013

Nachdem also die Umweltverschmutzung nicht gestoppt werden kann, versucht man die Unterwasserwelt von so beruehmten Plaetzen wie Boracay neu aufzubauen. Wie man herausgefunden hat, gibt es Korallen, die die Wassererwaermung besser vertragen. Das sind bestimmte Sorten von Weich-Korallen.  Diese in Laboratorien gezuechtete Korallen werden auf ca. 5000  Pyramiden “ reefbuds” befestigt und in ca. 9 Meter Tiefe auf dem Meeresboden installiert. Es gibt schon Erfolge, so in Anilao,/ Batangas, und in Rosario / Cavite.  Und es war der deutsche Umweltforscher, Dr. Harald Kremnitz, der massgeblich daran gearbeitet hat.

Insgesamt ist es eine muehselige Arbeit, denn der Erfolg ist nicht gewiss. Man kaempft auf der einen Seite mit der Wassererwaermung. Auf der anderen Seite sind es die Unternehmen auf Boracay, die um ihre Existenz bangen, wenn keine Jetskies mehr zu den Korallenbaenken fahren sollen und keine Motorboote, die mit ihrem Anker die Korallen zerstoeren koennen. Luxus darf schon etwas kosten.

Boracay, das berühmt ist für seine herrlichen weißen Sandstraende und dem kristallklaren Wasser, ist eines der Top-Ziele, wenn es um einen Bade-Aufenthalt geht. Man erwartet, dass dieses Jahr etwa 1 Million Gaeste nach Boracay kommen und einen Umsatz von ca. 14 Milliarden Pesos machen.
Na, das ist doch was ! Oder ?


Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao


 
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