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Freitag, 21. November 2014 0 Kommentare

PAL fliegt nach Istanbul/Türkei

PAL fliegt nach Istanbul/Türkei ab 2015
22. Nov. 2014

Dass zwischen der Türkei und den Philippinen seit mehr als 50 Jahren Handelsbeziehungen bestehen, ist bekannt. Nur wer haette gedacht, dass es nicht nur um den Export von Bananen geht. Nein, es geht um Flugverbindungen !

Jetzt haben sich beide Laender zusammengesetzt und neue Direkt-Flugverbindungen festgelegt. Und das alles ziemlich unbeachtet von der Öffentlichkeit.

 So wird ab 2015 die Philippine Airlines PAL dreimal in der Woche von Manila nach der Türkei fliegen und die Tuerkish Airline nach Manila. Damit wird die Wartezeit, die man sonst in Abu Dhabi oder in Dubai verbringen musste, einfach wegfallen.

Und es soll auch guenstiger werden . Nun koennte man denken: “Oh Türkei,  wie kommt man schnell wieder von Istanbul weg ?”. Aber das ist wirklich kein Problem. Es gibt eine Menge Fluege nach ueberall hin, auch einen direkt nach Stuttgart ! Alle grossen Fluglinien benutzen Istanbul als ideales Drehkreuz zwischen Europa und Asien und sind gut im Geschaeft.

Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Sonntag, 12. Januar 2014 0 Kommentare

Total ueberladener Jeepney

Wie kann man das Auto nur so ueberladen ?
11.1.2014

Wenn man so unterwegs ist in Davao, besonders am Samstagmorgen, wenn die Bauern der Umgebung mit ihren Waren zum Markt kommen, da kann man schon “Sachen” erleben. So wie diesen Jeepney, der mit Melonen und Bananen auf dem Dach  vollgestopft ist. Und noch Passagiere hat. Und dennoch faehrt. Und kein Auge des Gesetzes findet etwas dabei.
Da kann man nur hoffen: Hoffentlich halten die Bremsen....
Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Samstag, 23. November 2013 1 Kommentare

Suesskartoffel hilft bei Bluthochdruck, Gicht+Asthma+Arthritis und Kinderwunsch

Bemerkenswerte Wirkstoffe in der Suesskartoffel
23.November 2013

Hier in Davao habe ich Bekanntschaft mit der Suesskartoffel gemacht, die ich vom traditionellen Truthahn-Menue, das in den USA zu Thanksgiving gegessen wird, her kannte. Die Suesskartoffel hat eigentlich gar nichts mit unserer Kartoffel zu tun, sie sieht halt nur so aus. Ich war auf der Suche war nach einheimischen Nahrungsmitteln, die gut gegen hohen Blutdruck sind. Und so bin ich auf die Suesskartoffel gekommen, da diese – wie die Banana – viel Kalium hat, aber ich nicht immer Bananen essen wollte (Kalium hilft bei Bluthochdruck,  Bananen machen zugleich noch dick !!!). 

Mein Diät-Versuch: 

Darauf gebracht hat mich unsere Gemuesefrau, die taeglich mit ihrem Fahrrad bei uns in der Strasse Gemuese anbietet. Man kommt halt so ins Gespraech – natuerlich ueber meine Frau, die uebersetzt. Seitdem esse ich regelmaessig Suesskartoffeln  – und der Trick ist, dass ich sie mit Schale esse – und mein Blutdruck-Messgeraet zeigt schon Erfolge.

In der philippinischen Literatur wird viel ueber die Suesskartoffel berichtet. Sie ist einmal sehr billig und hat doch viele Wirkstoffe, die gewisse Volkskrankheiten, wie z.B. Gicht,  Asthma, Arthritis – die alle auf Entzuendungen zurueck zu fuehren sind -  vorbeugend behandelt. Und da in den Philippinen nahezu alle Gerichte mit Zucker “nachgewuerzt” sind, ist die Anzahl der Diabetis-Erkrankungen gestiegen. Auch hier koennen die Wirkstoffe, besonders das Caiapo, eingreifen und den Blutzuckerspiegel regulieren.

Wichtig erscheint mir noch zu erwaehnen, dass in der Volksmedizin - also auf dem Lande in Richtung Urwald - die Suesskartoffel als ein wunderbar-effektives Mittel fuer Schwangere oder auch fuer Frauen, die sich ein Kind wuenschen, hoch im Kurs steht. Suesskartoffeln enthalten naemlich sehr viel Folat (natuerliche Folsaeure), welches der Koerper fuer die gesunde Entwicklung von Embryozellen und Embryonalgewebe braucht.
Tja, manchmal sind Sachen recht einfach – wenn man es weiss.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao




Dienstag, 4. Juni 2013 0 Kommentare

6000 Boxen mit Bananen zusaetzlich

3.Juni  2013
Bananen sind jetzt wieder ein gutes Geschaeft – aber es gibt nicht genug

Es klappt wieder mit der Verschiffung von Cavendish-Bananen von Davao aus. China hat seine Tore nun wieder geoeffnet, nachdem sich die philippinischen Exporteure verpflichtet haben, die neuen Vorschriften einzuhalten. 3000 Boxen gehen wieder woechentlich nach China.
Ein neuer Kaeufer aus Japan benoetigt 3000 Boxen woechentlich und hat eine noch groessere Menge in Aussicht gestellt. Damit sind es also zusaetzliche 6000 Boxen,die den Hafen aus Davao verschifft werden..
Man koennte – wenn man haette – die neuen Auftraege im Nahen Osten  ( z.B. Syrien, Iran, Jordanien ) erfuellen, denn um diese Laender hatte man sich gekuemmert, als China “zugemacht” hatte. Jetzt liegen die Anfragen erstmals in der Schublade, bis man im Oktober klar sieht, wie die neue Ernte ausgefallen ist. Es kann also nur noch besser werden fuer die Bananen.

Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Montag, 8. April 2013 0 Kommentare

Was alles so Geld bringt: Bananenfasern

Fasern des Bananen-Stammes bringen Geld
7.4.2013

Also, jeder weiss, was eine Banane-Pflanze  ist  und wie sie aussieht und dass es uns auf die koestliche, gelbe Frucht ankommt . Fuer die Bananenpflanzer ist die gelbe Frucht das Haupteinkommen.

Das Problem ist der Rest der Pflanze: die grossen Blaetter und der Stamm. Die Blaetter wurden meist zur Abdeckung von Daechern oder als decorative Unterlage z.B. als Teller benutzt oder einfach auf der Pflanzung zum Verrotten gelassen. Fuer den Stamm hatte man keine Verwendung, da er zu weich war. Aber er war ein grosses Problem, es war einfach viel Abfall und hat Ungeziefer angelockt und das noch in grossen Mengen.


Erst in der letzten Zeit  hat man – im Austausch mit Bananenpflanzern in anderen Laendern wie Indien und Suedamerika – den Bananenstamm untersucht, denn zum Wegwerfen war es zu schade. Man hat herausgefunden, dass im Stamm eine Menge Fasern sind, die sich fuer Garne und Stricke eignen wuerden, um daraus  Gebrauchsgegenstaende zu fertigen, wie z.B. Handtaschen. Das wird auch schon getan und Touristen als Souvenir angeboten. Das grosse und staendige Geld laesst sich damit nicht erreichen.  



Eine Cooperative in Sto. Thomas, Davao del  Norte, hatte  Glueck, aber eigentlich war es Notwendigkeit einen Ersatz zu suchen, nachdem 2012 China die philippinischen Bananen zurueckgewiesen hatte und die Bananenpflanzer einen herben Einkommens-Verlust erlitten. Der Cooperative ist es gelungen, einen staendigen Kaeufer der Bananenfasern zu finden, und zwar in Japan. Die Japanersind fuer ihre hohen Standards fuer Imports bekannt- aber auch das konnte erreicht werden.

In etwas   weniger  als einem Jahr hat die Cooperative  bereits  ca.  15 Tonnen an Faser exportiert.  Bei einem Preis von 3 US $ =  ca. 120 Pesos  pro Kilo  sind das 1,8 Mio Pesos.  Da der Markt in Japan ca. 5 Tonnen der Bananenfasern braucht, kann das Geschaeft noch weiter ausgebaut werden. Ein netter Zusatzgewinn, oder nicht ?

Hier ein YouTube Video wie die Extraktion von den Bananafasern ungefaehr aussehen soll.

Mit  freundlichen Gruessen
Sonntag, 3. März 2013 0 Kommentare

Ob es klappt ? Selbstgemachter Obstwein aus Ananas

3.Maerz 2013
Wir machen Obstwein

Na klar, jeder weiss, dass es in Philippinen tolle, suess-schmeckende Fruechte in Mengen gibt:  Ananas, Mangos, Melonen,  Nagka, Bananen – um nur ein paar zu nennen.  In Deutschland war die Auswahl an suessen Fruechten nicht so gross. Dafuer gab es Aepfel, Birnen, Kirschen, die hier nicht so ohne weiteres zu   haben sind.
Meinem Bekannten  ging es um die Moeglichkeit, daraus feinen Obstwein zu machen. Und er hatte vor einigen Jahren sich schon mal einen Set gekauft. Wie sich herausstellte, waren die Weinhefe, die Hefe-Naehrtabletten und die Milchsaeure ( alles Sachen, die man zum Obstwein machen brauchen sollte) inzwischen bereits 2011 abgelaufen.  Aber wir haben es trotzdem versucht.

In den Beschreibungen, die wir im Internet, bei ebay  und bei Youtube gefunden haben, handelte es sich um  Moeglichkeiten  von ganz einfach bis ganz kompliziert.  Aber das Prinzip haben wir verstanden, dass naemlich in einem Gefaess  die Wein-Hefe mit Zucker reagiert und unter Luftabschluss dann CO2 und Alkohol produziert bis entweder der Zucker verbraucht ist oder der Alkohol die Hefe stoppt oder eine Kombination aus beiden Moeglichkeiten sich einstellt. Dann waere die Fluessigkeit testbar und trinkfaehiger Obstwein von 12%  sollte entstanden sein.

Und so haben wir es gemacht und den Wein angesetzt und haben uns wie kleine Kinder gefreut, als nach etwa 3 Stunden die ersten, kleinen Blasen  im Gaer-Roehrchen aufgestiegen sind. Also lebte die Hefe noch ! Und jetzt heisst es,  ca. 14 Tage zu warten bis keine Blasen mehr aufsteigen. Und von diesem Test in 14 Tagen  berichte ich gern wieder. Bin ja auch gespannt, was da heraus kommt. Und ob es ueberhaupt trinkbar ist  ? …..

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao

Donnerstag, 13. Dezember 2012 0 Kommentare

Jetzt kommen die Bananen schneller zu uns


 Davao-Hafen hat jetzt 2 Container-Kraene
13. Dezember 2012

Im Hafen von Davao tut sich was. Der Hafen ist – international gesprochen -  ein kleiner Hafen, aber durch die Ankerplatztiefe von mehr als 20 Metern koennen auch grosse Schiffe, besonders Conainerschiffe , ihre Ladung hier loeschen.

Aber es gab immer ein Problem: Man war  abhaengig von den Taktzeiten der Verladekraenen der Containerschiffe. Die meisten Schiffe haben nur einen und das kostet Zeit und kostet Geld – fuer den groessten Benutzer des Hafens, der Dole-Stanfilco Corp.




Dole-Stanfilco ist eine Tochtergesellschaft des amerikanischen DOLE Konzerns und hat hier in Mindanao grosse Plantagen . Die Firma betreibt die Production von Bananen, Papaya, Mangos, Ananas, Gemuese im grossen Stil. Exportiert wird das alles weltweit in Containern und Kuehlcontainern.




Und so wurde die Idee in die Tat umgesetzt und Ende November 2012  wurden riesige 2 “Ship-to-shore-cranes” (=Container-Verlade-Kraene) von einer japanischen Firma aufgebaut. Das 2,7 Billion Pesos-Projekt ( = ca. 50 Mio EURO) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Containerhafen-Betreibers, der Firmengruppe Floirendo, und der Dole-Stanfilco.




Schade, dass bei der Ausschreibung keine deutsche Firma den Zuschlag bekommen hat. Aber das lag wohl wieder mal an dem hohen Euro-Kurs. Und so hoffen wir, das die Produkte aus Davao guenstig und besonders  schnell  auf den deutschen Markt kommen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Freitag, 2. November 2012 0 Kommentare

Was so alles in der Banane steckt !!!!


    In DAVAO auf den Philippinen
    Was so alles in der Banane steckt !!!
    2. November 2012

Die Banane ist die hier am meisten gepflanzte und exportierte Frucht. Auch wenn man sich einseitig auf die Cavendish-Export-Banane festgelegt und sich damit - durch die jetzige Abnahme-Verweigerung der Chinesen - große finanzielle Probleme eingehandelt hat, so ist die Banane eine ganz besondere Frucht.


Wenn es um eine Diät geht, sind die Bananen fast immer ausgeschlossen, da sie einen zu großen Gehalt an Kohlenhydraten haben, den man bei einer Diät in der Menge nicht gebrauchen kann, denn mit ca. 88 Kcal / 100 g sind es eben doppelt so viele wie bei Äpfeln und Birne.


Aber wenn es um die Regulierung des Blutdrucks und der Muskeln geht, ist die Banane durch den hohen Anteil an Kalium ein „Wundermittel“. Für Sportler ist besonders der Anteil an Magnesium interessant, der sofort zur Verfügung steht.. Erinnert sich noch jemand an Boris Becker, der in den Pausen zwischen den Matches Bananen gegessen hat ? Darüber hinaus liefert die Banane eine ganze Reihe an Mineralstoffen und Vitaminen – aber nicht übermäßig..

Für uns Älteren ist wichtig, dass die Banane einen sehr hohen Fasergehalt hat und unsere Verdauung bestens regelt. (Das ist wohl der Grund, dass hier bei Akne Bananen verschrieben werden !)
Vielleicht noch wichtiger ist für uns, dass sie die Produktion des Glückshormons „SEROTONIN“ ankurbelt und uns glücklich macht. Am wichtigsten ist wohl, dass wir damit auch geistig beweglich bleiben – hoffen wir es. Die Ärzte hier empfehlen das regelmäßige Verzehren diese Frucht.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Sonntag, 21. Oktober 2012 5 Kommentare

Ökologische Probleme beim Anbau von Bananen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Ökologische Probleme beim Anbau von Bananen!
    21. Oktober 2012


Wie lieben wir unsere Bananen! Wir sind überzeugt von Mineralien- und Vitamingehalt der gelben Frucht und glauben an die Werbesprüche der Verkäufer. Dazu müssen die Bananen aber makellos gelb sein, ohne Flecken – sonst nehmen wir sie nicht.

Und das ist das Problem der Erzeuger und Transporteure: Wie bringt man die Bananen so zum Kunden, dass der sie auch kauft ?

Inzwischen weiß jeder, dass die Bananen – in Deutschland kennt man eigentlich nur eine Sorte von den über 60 Sorten - für den Transport im unreifen, grünen Zustand geerntet und verschifft werden. Im Käuferland werden die Bananen innerhalb weniger Tage durch die Zugabe von CO2 „reif“ und schön gelb gemacht.

Nur wer im Heimatland der Banane, wie z.B. den Philippinen, reife Bananen von der Staude gegessen hat, weiß wie Bananen wirklich schmecken – dann merkt man auf einmal den Unterschied und es gehen einem die Augen auf, was man bisher als normal und richtig gehalten hat.

Das Problem wird noch deutlicher, wenn man sich mal die Bedingungen ansieht, unter denen die Bananen wachsen und für den Transport vorbereitet werden. Es geht da um die Ökologie und wie viele chemische Mittel gegen die natürlichen Feinde der Banane eingesetzt werden.

Also spritzt man ein pilztötendes Mittel, dann etwas gegen das Unkraut um die Banane herum, weiterhin etwas gegen Wurmbefall im Boden und ganz zuletzt bekämpft man die Insekten, die noch an der Bananenstaude sind. Dafür nimmt man u.a.das CHLORPYRIFOS * und sprüht die Plastksäcke ein, die dann über die Fruchstände gestülpt werden, um die Früchte makellos zu halten.

Alle diese chemischen Mittel sind nicht harmlos, sondern verschieden giftig auf Tiere und Menschen, wenn man damit längere Zeit in Kontakt ist. Die Produzenten ihrerseit versichern, dass bei der Banane diese chemischen Mittel nur an der Außenseite, also der Schale sind oder gewesen sind und nicht mit dem Fruchtfleisch der Banane in Berührung kommen.

Aber sollte mal – wie gerade jetzt wegen der Abnahme-Blockade von China - der Anbau von Bananen auf andere Früchte z.B. Ananas umgestellt werden, müßte – weil darauf nur Bananen wachsen und sonst nix - die obere Erdschicht abgegraben werden. Und die Kosten dafür sind sehr groß, denn Bananenplantagen beginnen bei etwa 5 Hektar.

Also, was macht ein cleverer Unternehmer? Na, der beginnt sein Pflanzen-Anbauprogramm auf einem neuen Stück Land – das ist billiger ! Und das verseuchte Stück Land ? Das überläßt er anderen oder der Natur: Einer wird’s schon richten.

Ich sehe das so:
Das ganze Problem mit den chemischen Stoffen ist ja nur entstanden, weil wir in Deutschland unbedingt Bananen essen wollen, weil uns die heimischen Früchte nicht genug erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
 
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