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Sonntag, 3. März 2013 0 Kommentare

Ob es klappt ? Selbstgemachter Obstwein aus Ananas

3.Maerz 2013
Wir machen Obstwein

Na klar, jeder weiss, dass es in Philippinen tolle, suess-schmeckende Fruechte in Mengen gibt:  Ananas, Mangos, Melonen,  Nagka, Bananen – um nur ein paar zu nennen.  In Deutschland war die Auswahl an suessen Fruechten nicht so gross. Dafuer gab es Aepfel, Birnen, Kirschen, die hier nicht so ohne weiteres zu   haben sind.
Meinem Bekannten  ging es um die Moeglichkeit, daraus feinen Obstwein zu machen. Und er hatte vor einigen Jahren sich schon mal einen Set gekauft. Wie sich herausstellte, waren die Weinhefe, die Hefe-Naehrtabletten und die Milchsaeure ( alles Sachen, die man zum Obstwein machen brauchen sollte) inzwischen bereits 2011 abgelaufen.  Aber wir haben es trotzdem versucht.

In den Beschreibungen, die wir im Internet, bei ebay  und bei Youtube gefunden haben, handelte es sich um  Moeglichkeiten  von ganz einfach bis ganz kompliziert.  Aber das Prinzip haben wir verstanden, dass naemlich in einem Gefaess  die Wein-Hefe mit Zucker reagiert und unter Luftabschluss dann CO2 und Alkohol produziert bis entweder der Zucker verbraucht ist oder der Alkohol die Hefe stoppt oder eine Kombination aus beiden Moeglichkeiten sich einstellt. Dann waere die Fluessigkeit testbar und trinkfaehiger Obstwein von 12%  sollte entstanden sein.

Und so haben wir es gemacht und den Wein angesetzt und haben uns wie kleine Kinder gefreut, als nach etwa 3 Stunden die ersten, kleinen Blasen  im Gaer-Roehrchen aufgestiegen sind. Also lebte die Hefe noch ! Und jetzt heisst es,  ca. 14 Tage zu warten bis keine Blasen mehr aufsteigen. Und von diesem Test in 14 Tagen  berichte ich gern wieder. Bin ja auch gespannt, was da heraus kommt. Und ob es ueberhaupt trinkbar ist  ? …..

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao

Donnerstag, 13. Dezember 2012 0 Kommentare

Jetzt kommen die Bananen schneller zu uns


 Davao-Hafen hat jetzt 2 Container-Kraene
13. Dezember 2012

Im Hafen von Davao tut sich was. Der Hafen ist – international gesprochen -  ein kleiner Hafen, aber durch die Ankerplatztiefe von mehr als 20 Metern koennen auch grosse Schiffe, besonders Conainerschiffe , ihre Ladung hier loeschen.

Aber es gab immer ein Problem: Man war  abhaengig von den Taktzeiten der Verladekraenen der Containerschiffe. Die meisten Schiffe haben nur einen und das kostet Zeit und kostet Geld – fuer den groessten Benutzer des Hafens, der Dole-Stanfilco Corp.




Dole-Stanfilco ist eine Tochtergesellschaft des amerikanischen DOLE Konzerns und hat hier in Mindanao grosse Plantagen . Die Firma betreibt die Production von Bananen, Papaya, Mangos, Ananas, Gemuese im grossen Stil. Exportiert wird das alles weltweit in Containern und Kuehlcontainern.




Und so wurde die Idee in die Tat umgesetzt und Ende November 2012  wurden riesige 2 “Ship-to-shore-cranes” (=Container-Verlade-Kraene) von einer japanischen Firma aufgebaut. Das 2,7 Billion Pesos-Projekt ( = ca. 50 Mio EURO) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Containerhafen-Betreibers, der Firmengruppe Floirendo, und der Dole-Stanfilco.




Schade, dass bei der Ausschreibung keine deutsche Firma den Zuschlag bekommen hat. Aber das lag wohl wieder mal an dem hohen Euro-Kurs. Und so hoffen wir, das die Produkte aus Davao guenstig und besonders  schnell  auf den deutschen Markt kommen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
 
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