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Mittwoch, 23. April 2014 0 Kommentare

Durian - Durian - Durian !

Es ist Durian-Zeit
22. April 2014
Was gibt es fuer einen Filipino Schoeneres, als jetzt die Durian zu verzehren.  Es ist Erntezeit fuer die Durianfrucht. Ueber den Strassen, wo Durian angeboten werden, liegt der typische Geruch dieser Frucht, die genausoviele Liebhaber wie auch Gegner hat. Und jetzt ist die Durian so guenstig wie nie zuvor zu haben: Schon ab 30 Pesos kostet  das Kilo.

Was fuer die Fluggesellschaften gilt, die ein striktes Verbot fuer die Mitnahme ausgesprochen haben, das sieht man jetzt auch im Strassenverkehr. Autofahrer, die diese Frucht lieben, befestigen die Durian aussen am Auto auf der Stoss-Stange – um den Geruch “abzuleiten”. Erfinderisch muss man sein !

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Samstag, 5. Januar 2013 0 Kommentare

Was, du kennst noch nicht deine Nachbarn: Neujahrsfeier!

Neujahrfeier in unserer Strasse
2 .Januar 2013

Wir sind jetzt so knapp 5 Monate in Davao und so langsam bekommen wir Kontakt zu den Nachbarn in unserer Strasse.  Und so wurden wir auch eingeladen, an der Neujahrsfeier in unserer Strasse mitzumachen.

Nach philippinischer Tradition bringt jeder was mit zum Essen und zum Trinken: “Potluck” heist die Methode. Da wir das alles noch  nicht wussten, haben wir also Bier mitgebracht. Und damit das Bier besser “rutscht”, hatten wir noch eine grosse Flasche Tanduay dabei.  Als wir die grosse Menge an Essen sahen, die von allen spendiert worden war, machten wir uns schon Gedanken, wer das wohl  alles essen soll. Wie sich dann spaeter, so um 3 Uhr frueh, herausstellte, waren unsere  Befuerchtungen total fehl am Platz: Alles war ratzeputz  verschwunden.

Die Idee zur Strassen-Neujahrs-Feier hatte Raoul und seit 5 Jahren feiern nun die Nachbarn zusammen.  Und so haben wir unsere Nachbarn ein bisschen  besser  kennengelernt.  Der Sohn von Raoul ,der Taxifahrer ist, und dessen Frau  fragten uns viel ueber Deutschland aus. Und als das Thema mal beim Kindergeld war, waren alle begeistert und gleich wollten nach Deutschland auswandern.  Fuer die Kinder kein Schulgeld zu bezahlen und auch  noch  vom  Staat  fuer die Erziehung  der Kinder Geld zu bekommen und das auch noch monatlich ! – das erschien ihnen  wie  im  Schlaraffenland.

Wie so ueblich, sind die Nachbarn erst nach einer Portion Bier und/der Tanduay zugaenglich  und haben dann von sich erzaehlt. Welche Nebenjobs  sie  haben, um vor allem das Schulgeld fuer die Kinder zusammen zu bekommen, wo man guenstig einkaufen kann und wer welche Handwerksleistung  so nebenbei anbietet. So wissen wir jetzt, dass die Nachbarn von Raoul einen tollen “Maja blanca-Dessert”  herstellen, den sie an die benachbarten  Schul-Kantinen  verkaufen und von dem wir auch eine Kostprobe mitnehmen konnten – fuer den Fall, dass mal bei einer Party so was benoetigt wird.  “Werbung muss sein !”. Uebrigens, zum Neujahrstag sollte man13 runde Fruechte im Haus haben, denn das bringt Erfolg und Reichtum - meinen die alten Chinesen.

Bei der ganzen Esserei und Trinkerei  haben wir die ersten Minute vom Neuen Jahr 2013 verpasst. Und so ist der Schluck Sekt zur Begruessung des neuen Jahres einfach weggefallen.  Man hat sich ins Neue Jahr “hineingefeiert”,  ohne dass eine Unterbrechung gab. Das entspricht ganz der philippinischen Art zu leben:     “ Eile mit Weile !”

Mit freundlichen Gruessen fuer das Neue Jahr 2013
Freitag, 4. Januar 2013 0 Kommentare

So wird hier Weihnachten gefeiert


Weihnachten bei Verwandten
31. Dezember 2012

Die Verwandten hatten uns gebeten, da wir doch jetzt da waeren, dann sollten wir doch auch mit ihnen Weihnachten feiern. Und wir waren auch gespannt, wie hier Weihnachten gefeiert wird.

Also sind wir am 23. Dezember die holperige Strasse nach Kidapawan entlang “gehoppelt”. Unsere Verwandten wohnen etwas ausserhalb vom Ort. Und das bedeudet, dass es keine Telefon-Landline gibt, denn die Anschlusskosten muss man selber zahlen. Also laeuft alles ueber die Handys. Und dann ist es so, dass man - wenn man einen Anruf bekommt - schnell nach vorn auf die Terrasse rennen muss, denn da beginnt der Empfangsbereich vom Funknetz. Also ist man viel in Bewegung, da wir eine ganze Menge Anrufe bekommen und gemacht haben.

Als wir angekommen sind,fiel uns die Karaoke-Anlage auf, die ueber die Feiertage gemietet worden war.Es war eine stabile Holzbox mit 2 grossen Lautsprechern und Druck-Knoepfen zum Programm einstellen. Und es wurde auch schon von allen fleissig geuebt bei voller Lautstaerke, weil “viel laut” auch viel Freude macht!
Unser Anteil an der Weihnachtsparty waren Getraenke. Und so haben wir 2 Kisten mit Bier-Liter-Flaschen und je 2 Kisten  Cola und Sprite – alles  Familysize – besorgt. Dazu kamen noch 2 grosse Flaschen Tanduay-Rum. Und wir dachten, dass da bestimmt reichen wuerde. Hahaha, da hatten wir dieFilipinos unterschaetzt.

Alle Damen waren dann durchgehend mit der Zubereitung des Essens beschaeftigt. Und es wurde viel gemacht: Angefangen vom knusprigen Spanferkel – was ein MUSS ist bei philippinischen Festen – gabe es Spaghettis mit Tomatensosse (suess), verschiedene Reis- und Nudelsalate mit Mayonaise und Kaesestreuseln obendrauf (Kaese, der nicht nach Kaese schmeckt), mehrere gegrillte Fische (Lapu-Lapu), viele  Eier-Suess-Speisen (Leche flan, Maya blanca), viel Obst (Papaya,Ananas,Mangos) usw. Eine unheimliche Menge.





Nach dem gemeinsamen Essen warteten alle schon auf die Verteilung der Geschenke, die nur gegen eine Leistung ( Gedicht aufsagen, etwas singen oder tanzen) unter viel Gelaechter und Beifall verteilt wurden. Die Patenonkels riefen dann die Kinder nach vorn und verteilten Geldgeschenke – natuerlich alles neue Scheine !!!

Es wurde ein langer Abend mit viel Karaoke, viel Erzaehlen, viel Essen und Trinken. Und am naechsten Morgen wurde weiter gemacht, denn solche Feste muss man feiern - bis nix mehr geht oder nix mehr da ist.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Samstag, 8. Dezember 2012 0 Kommentare

Unsere 1. Weihnachtsfeier in Davao


Weihnachtsfeier der Deutschen in Davao
8. Dezember 2012

“Alle Jahre wieder, kommt …. “Tja, so koennte man sagen, da das Weihnachtsfest auch hier in Davao gefeiert wird.  Dieses Mal waren es ca. 35 Personen , die gekommen waren, um Neuigkeiten auszutauschen, sich zu unterhalten und sich am deutschen Essen  mit Bier und Wein zu staerken. Deutsches Essen ist halt was Besonderes , das es sonst nicht gibt.



 Alle haben  sich im Restaurant “SWISS DELI” in Davao-Lanang getroffen  zum gemeinsamen Buffet mit deutschen Spezialitaeten, wie 3 Sorten Braten, Rotkraut, Kartoffenbrei, gruenen Salat,Waldorf-Salat, mehrere Wurstsorten  und vor allem den verschiedenen Kaesesorten, die es hier nicht oder nur recht teuer zu kaufen gibt – wenn man von Spezialgeschaeften wie “SWISS DELI” mal absieht. (Kaese zu bekommen in den Kaufhaeusern ist kein Problem – nur der schmeckt uns Deutschen nicht. Die Filipinos bevorzugen eine andere Geschmacksrichtung.)

Als Nachtisch gab es suesse Toertle, Schwarzwaelder-Kirsch-Schnitten und viele Fruechte. Ein gelungenes Buffet.


Die Maenner,meist im vorgeruecktem Alter , waren mit ihrem philippinischen Ehefrauen da, um auch ihnen zu zeigen, wie in Deutschland – was viele der Frauen noch nicht kennen – zu Weihnachten gefeiert wird. Es wurden ohne Probleme die bekannten Weihnachtslieder gesungen, denn durch das hier uebliche Karaokesingen sind alle Deutschen im Singen besser geuebt als normal.






Ein Hoehepunkt war das “Wichteln” oder Geschenke austauschen, was die Frauen gern machen und das brachte noch mals viel Gelaechter in die Runde.





Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao



Donnerstag, 6. Dezember 2012 0 Kommentare

Schon mal Quek-Quek gegessen ?


Schon mal Quek-Quek gegessen ?
5. Dezember 2012

Wir waren einkaufen und unser Lieblings-Kaufhaus ist inzwischen das UNITOP, das mitten in der Stadt ist am Rizal-Park und wo man meist auch einen Parkplatz bekommt. Es war schon dunkel  und wir wollten noch ein bisschen Bummeln gehen. Und so haben wir das Auto in die Obhut eines mobile Parkwaerters gegeben in der Hoffnung, dass der aufpasst, damit niemand unser Auto anrempelt.

Und so sind wir in den Rizal-Park gegangen, wo heute die Karuselle fuer die Kinder kostenlos waren. Und so war der Andrang der Kinder auch besonders gross.

Meist kaufen wir uns eine frische Kokosnuss fuer 35 Pesos und trinken den Kokosnuss-Saft. Der ist so prima erfrischend und durststillend – kein Wunder bei  abends noch 29 Grad Waerme.


Dann sind wir weiter Richtung City-Hall zu den Strassenbuden geschlendert, die alles Moegliche zum Essen anbieten. Heute haben uns die “Quek-Quek” angemacht.

 Es ist eine kleine Leckerei und besteht aus einem hartgekochten Ei, das von einer roetlichen Panade umgeben ist. Dazu gibt es Gurken- und Krautsalat. Das alles wird serviert auf einem kleinen Teller. Und statt Loeffel gibt es 2 Holzspiesse, damit man das Ganze festhalten kann beim Essen.

 Und an Gewuerzen kann man sich aussuchen: Essig oder Salz oder noch mehr Essig. Es schmeckt ueberraschend prima, macht Spass  und das alles fuer 10 Pesos.





Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao



Donnerstag, 15. November 2012 2 Kommentare

Mer's Kitchenette: Bäckerei-, Cafe-, Restaurant-Oase

    In DIGOS auf den Philippinen
    Mer's Kitchenette: Bäckerei-, Cafe-, Restaurant-Oase
    15. November 2012

Einmal im Monat fahren wir nach Kidapawan. Das ist eine kleinere, wuselige Stadt am Fuß vom Mount Apo. Und ist auch bekannt, weil da die Bergtouren zum Mount Apo ( höchster Berg in den Philippinen mit einigen Schwefel-Thermal-Seen) beginnen. Jetzt war es wieder mal so weit.

Der erste Streckenteil von Davao nach Digos geht prima. Die Straßen sind okay. Nach Digos beginnt das , was ich die „Leidenszeit für Autos“ nennen möchte: Kaputte Straße, zerbrochene Fahrbahnen, dann wieder mal frisch betonierte Strecken, die plötzlich aufhören und einige 50 Meter reine Schlammwüsten werden ( warum ?) und dann gibt es wieder die Einbahnstrecken mit Straßenwärtern mit grünen und roten Fähnchen, die damit den Verkehr, der sich inzwischen aufgestaut hat, regeln.

Einen einsamen Rekord stellt auch die Straße durch den Ort Makilala, kurz vor Kidapawan, dar. Das man sowas noch als Straße oder gar Hauptstraße bezeichnet, ist der reinste Spott. Vielleicht liegt es auch daran, dass man kurz vorher aus der Region „ Süd-Cotabato“ in den Bereich „Nord-Cotabato“, der auch als Wasserscheide einige Bedeutung hat, gewechselt ist. Aber man weiß ja, dass solche Grenz-Übergangs-Bereiche oftmals vernachlässigt werden von den Politikern. Doch nächstes Jahr 2013 ist Wahljahr und vielleicht ändert sich doch noch was.

Aber ich wollte über „Mer's Kichenette“ berichten.
Kommt man von Davao, so fährt man an „Mer's Kichenette“ in Digos vorbei.Bis dahin war ja die Fahrstrecke prima. Es ist ein Geschäftshaus, wie es so viele auf der Strecke gibt.
Kommt man dagegen auf der Rückstrecke von Kidapawan nach Digos, dann wartet man schon sehnsüchtig auf dieses Gebäude, denn nach der Knochen-Rüttelstecke bis hierher braucht man dringend eine gute Tasse Kaffee und was zu Essen und die gibt es in „MERs Kitchenette“.

„Mer's Kitchenette“ ist bekannt für ihre Bibingka ( Cassava-Kuchen, der auf einem Bananenblatt gebacken wird und – wenn er frisch aus dem Ofen kommt – lecker schmeckt) und andere philippinische Leckereien.

Wir kommen gern hierher und ich kann „Mer's Kichenette“ nur empfehlen

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Montag, 5. November 2012 0 Kommentare

Nachtrag zu PHILIPPINISCHES FRÜHSTÜCK


    In DAVAO auf den Philippinen
    Nachtrag zu: Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?
    6. November 2012
Aufgrund der mir zugesandten Bemerkungen, möchte ich meinen Bericht über ein „philippinisches Frühstück“ erweitern:

Es ist klar, dass es mehrere Bevölkerungsschichten in den Philippinen gibt und jede Gruppe hat ein anderes Frühstück. Man kann als „Daumenregel“ sagen: Je reicher, umso westlicher: mit Toast, Croissant, Marmelade, Butter, Rührei, Fruchtsaft, Obst und Kuchen. Je ärmer, umso mehr Reis, salzige Sojasoße und Trockenfisch.


Die Hotels der Hotelgruppen hier in den Philippinen, die sich auf die Touristen eingespielt haben, bieten ein Filipino-Breakfirst und ein Continental-Breakfirst an, damit die Kunden sich wie Zuhause fühlen und doch ein bißchen in eine andere Eßkultur eindringen können. Nimmt man das Continental-Breakfirst, so weiß man nicht mehr, wo man sich gerade befindet. Ob in Jamaica, New York oder Manila – überall schmeckt es sehr gut und es ist immer dasselbe, damit die Gäste sich nicht umstellen brauchen und ihr gewohntes Frühstück haben. So ist die Philosophie der Hotel-Manager.

Gott-sei-Dank gibt es immer mehr Reisende, die Land und Leute, Sitten und Gebräuche kennen lernen wollen. Die essen in den kleinen Restaurants, was die einfachen Leute essen und scheuen sich nicht, Ungewohntes zu probieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






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Okra - Diabetiker aufgepaßt !


    In DAVAO auf den Philippinen
    OKRA: Diabetiker aufgepaßt !
    6. November 2012

Tja, von den hier lebenden Chinesen kann man eine Menge über gesundes Essen lernen. Zum Beispiel über das mir unbekannte Gemüse: OKRA.

Okra ist so ein kleines etwas eckiges längliches Gemüse, das im Englischen sinnigerweise „Lady Finger“ genannt wird. Es wächst eigentlich überall hier – und ist deshalb vielleicht wenig beachtet.

Die Chinesen weichen über Nacht dieses Gemüse in Wasser ein und trinken die etwas schleimige Flüssigkeit am Morgen. Na gut, man muß sich dazu überwinden. Zwar zeigt sich erst die Wirkung nach einigen Monaten bei regelmäßigen Einnehmen. Aber es wirkt. Wohlbefinden und beste Verdauung sind garantiert, was vor allem an dem hohen Fasergehalt dieses Gemüse liegt, das den Darm regelrecht von allen Schlacken „putzt“.

Und es hat noch eine andere besondere Eigenschaft, die es für Diabetiker sehr interessant macht: Es stabilisiert den Blutzucker ! Diese Eigenschaft hat auch ein anderes Gemüse, die Bitter Lemon. Da nahezu jeder 5. Filipino ein Diabetiker ist – ob er es weiß oder nicht ( aber die Statistik zeigt es deutlich!) - hat das philippinische Gesundheitsministerium die Initiative ergriffen und allen, die ein bißchen Garten haben, den Anbau von Okra dringend empfohlen, um diese Volkskrankheit in den Griff zu bekommen.

Mal sehen, ob sich die Filipinos daran halten.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao







Donnerstag, 1. November 2012 0 Kommentare

Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?
    31. Oktober 2012
Hier in Philippinen wird viel Reis und viel Fisch gegessen, besonders Seefisch. Klar, es ist halt überall herum Wasser. Fisch ist gesund und günstig im Preis. Und hat die wichtigen Omega-3-Fischöle. Eigentlich müßte die Bevölkerung kerngesund sein.

Nun, ein typisches Filipino-Frühstück besteht aus gebratenen Reis mit etwas Knoblauch ( Reis wird 3 mal am Tag gegessen), Spiegeleier, aus Longaniza (einheimisches, süßlich schmeckendes Würstchen) oder corned beef und gebratenen Fisch, der meist gesalzen und getrocknet zusammen mit Tomaten und Patis-Fischsoße verspeist wird. Dazu kommen manchmal noch einige „Pan de Sal-Brötchen ( die sind mit der Zeit so klein geworden und so schwammig-luftig, dass man da schon mehrere essen muß). Dazu trinkt man Kaffee oder Schokolade oder auch schon Coke und so was.

Eigentlich könnten die Filipinos nicht viel falsch machen, aber sie mögen es gern salzig, aber noch lieber: Es muß süß sein ! Und in allem, was im Supermarkt angeboten wird, wie z.B. Würstle, Brot, Brötchen, Pizza, alle möglichen Soßen und vieles mehr, wird eine Unmenge Zucker getan. Eine philppinische Bekannte, die wir mal zu „Spaghetti Bolognaise“ (auf unsere Art gemacht) eingeladen hatten, war mit unserer Art der Zubereitung nicht einverstanden und führte es darauf zurück, dass wir sicherlich vergessen hätten, „die Spaghettis in Zuckerwasser zu kochen“, da sie sonst ja nicht schmecken täten !

Dabei weiß jeder hier, dass zuviel Zucker zu Diabetes führen kann. Das scheint die Filipinos nicht zu stören und ein Großteil hat einfach Diabetes und Cholesterin-Erkrankungen. Es ist halt so.

Von einem Ausländer, der schon eine Reihe von Jahren hier lebt, erhielt ich den Rat: „ Wer sich als Ausländer hier gesund ernähren möchte, sollte zum Frühstück sein selbst gebackenes Brot essen, den Fisch frisch beim Fischer kaufen und sich einen eigenen Kräutergarten anlegen!“

Na, damit wollen wir mal bald anfangen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






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Allerheiligen in Davao

    In DAVAO auf den Philippinen
    Allerheiligen in Davao
    1. November 2012

Allerheiligen und Allerseelen sind in Philippinen besondere Feiertage. Es ist ungewöhnlich still. Viele Geschäfte sind geschlossen – nur die Malls haben einige Stunden auf. Die philippinischen Familien gehen jetzt komplett auf die Friedhöfe, um ihren Verstorbenen ehren und ihnen nahe zu sein.


Manche verbringen auch die Nacht dort. Für mich Ausländer sieht es aus wie ein Volksfest, wenn man die vielen Sonnenschirme sieht und dass das mitgebrachte Essen und Trinken ohne Probleme auf und um das Grab herum verzehrt wird. Und um sich die Zeit zu vertreiben, werden auch noch Kartenspiele gemacht – wie üblich um Geld. Aber es wird auch gesungen und Musik gemacht. Gleichzeitig werden die Gräber gesäubert und instand gesetzt, bevor die Familien beten. Obwohl die Filipinos ihre Toten mit fröhlichen Feiern ehren, bleibt dieser Tag ein respektvoller Gedenktag.

Eine andere Gruppe der Bevölkerung findet dieses Verhalten ganz prima: Die Einbrecher. Aus den veröffentlichten Statistiker kann man ersehen, dass an diesen Tage und auch Weihnachten die meisten Einbrüche passieren. Für die ist Hochsaison.

Also, wir sind zu Hause geblieben

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Samstag, 27. Oktober 2012 1 Kommentare

Gesunde Schokoladen-Rezepte

    In DAVAO auf den Philippinen
    gesunde Schokoladen-Rezepte für Heidi!
    26. Oktober 2012
Also, die Betonung liegt auf GESUND, gesunde Schokoladen-Köstlichkeiten.
Im Prinzip ist es ganz einfach: Man nehme den rohen Kakao und kombiniere ihn mit gesunden Fetten und Zutaten. Auf weißen Industriezucker sollte verzichtet werden.

Das Problem, rohen Kakao, rohe Kakaobohnen oder rohe Schokolade zu bekommen, haben wir in Philippinen nicht. Es könnte aber ein Problem sein, wenn man z,B. In Deutschland wohnt, doch in manchen Bioläden und auch über das Internet ist es zu bekommen.( Wenn man das normale Kakaopulver verwendet, geht es auch – es sind dann eben nicht alle Vitamine und Mineralstoffe drin.)


Also, hier ist das Rezept für „Philippinische Gesundheits-Pralinen (benötigt wird ein Mixer):

  • 2 bis 3 Eßlöffel rohes Kakaopulver oder einige ganze rohe Kakaobohnen
  • ca. 1 Tasse Nüsse ( Mandeln, Walnuß, geröstete Haselnüsse)
  • ca. 1 Tasse Trockenobst ( Banana-Chips, Apfel, Birne, Pflaume)
  • Saft einer (Bio) Orange
  • etwas Vanille (oder Zimt oder geriebene Orangenschale)

Die Kakaobohnen fein pürieren und dann die Nüsse normal pürieren im Mixer . Trockenobst ( kann ca. 20 Minuten vorher im Orangensaft eingeweicht werden) mit Orangensaft im Mixer zerkleinern. Nüsse, Vanille und etwas Kakaopulver dazugeben. Gut mischen. Kleine Kugeln formen. In restlichen Kakao wälzen (Dekoration!). Im Kühlschrank festigen lassen.


Makilala-Avocado-Schoko-Creme (benötigt wird ein Mixer) 

- 1 bis 2 reife Avocados
- 3 gehäufte Eßlöffel rohes Kakaopulver (oder mehr, je nach Geschmack), am besten selbst im Mixer hergestellt
- ½ Tasse Trockenobst, gehackt
- ca. 50 ml Kokosnussmilch oder Nussmilch oder normale Milch
- etwas Echte Vanille (als Pulver oder ausgekratzt aus einer Schote)
- etwas Salz

Das Trockenobst kann ca. 20 Minuten vorher in der Milch eingeweicht werden. Dann alle Zutaten im Mixer zu einer weichen Creme verarbeiten. Wenn es zu fest ist, noch mehr Flüssigkeit zugeben.

Also Heidi, willst du es mal ausprobieren ?


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao

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Schon mal einen Kakaobaum gesehen ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Kakao und Schokolade !
    26. Oktober 2012

Wir sind hier im Land der Schokoladen-Pflanze, dem Kakao.

Vor einigen Jahren war ich sehr überrascht, als ich zum ersten Mal einen Kakaobaum gesehen habe, so ein dürres Bäumchen, wo aus dem Ästen so grüne Dinger herausgewachsen sind - ich habe es damals als Gurken bezeichnet. Also nix Besonderes – aber interessant. Schließlich war es ja die Schokoladenbaum-Pflanze.
Und ich war bitter enttäuscht, als man mir den ersten Kakaotrunk vorsetzte, der vor meinen Augen aus getrockneten, zerstampften Kakaobohnen mit heißem Wasser hergestellt wurde. Es schmeckte bitter – nicht so wie die von mir geliebte, wohlschmeckende Milka-Schokolade !



Heute denke ich, dass es schon einige Überzeugung dazu gehörte, aus dem bitteren Getränk etwas Wohlschmeckendes zu machen und das muß an den Inhaltsstoffen gelegen haben. Sonst hätte sich doch keiner darum gekümmert ! Und so ist es auch.

In dem Kakao versteckt sich eine Vorstufe des Gute-Laune-Hormons SEROTONIN, das uns anregt. Die Schokolade ist inzwischen köstlich schmeckend geworden, macht uns glücklich und ist noch immer ein Exportschlager von Ländern, die die Schokolade nach den Philippinen bringen.

Gleichzeitig ist Schokolade eine der schlimmsten Dickmacher durch den vielen Zucker, den man braucht, um den bitteren Geschmack zu neutralisieren. Es ist anzuraten, Schokolade nicht tafelweise, sondern stückchenweise zu konsumieren.

Dabei ist Kakao ein gesundes Nahrungsmittel. Er enthält – vor allem im rohen Zustand – viele Vitalstoffe und eine Menge Magnesium. Gut für Herz und Blutdruck. Wichtig ist, dass man rohen Kakao verwendet, weil einige Stoffe durch das Erhitzen zerstört werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Donnerstag, 25. Oktober 2012 0 Kommentare

Schon mal eine Maracuya gesehen ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Die Maracuya
    24. Oktober 2012

Na, schon oft hatte ich Drinks gehabt, die mit Maracuya verfeinert waren. Das muß ja was ganz Besonderes sein, dachte ich, denn der feine süß-sauer-aromatische Geruch hatte es mir angetan.

Bis ich hier – auf dem Lande – wieder auf die Maracuya gestoßen bin und herausbekommen habe, dass ihr Name auch „Passionsfrucht“ ist, genannt nach dem Blütenknoten, der einem Kreuz ähnelt.



Und es ist eine Liane, eine Schlingpflanze, die sich bis in die Wipfel der Wirtsbäume aufsteigt ( ca. 10 Meter) und erst dort oben ihre Früchte entwickelt. Mit Pflücken ist in dieser Höhe nichts mehr. Man wartet einfach, bis die reifen Früchte von allein herunterfallen. Und dann muß man schnell sein mit dem Einsammeln, denn nicht nur Menschen schätzen diese Früchte, sondern eine ganze Reihe von Vierbeinern sind auch verliebt in diese Frucht..





Mit einem Entsafter haben wir uns die Arbeit einfach gemacht und eine Menge Saft erhalten. Das war wirklich köstlich und reich an Vitamin C.






In der einheimischen philippinischen Medizin werden die Blätter getrocknet und als Tee genutzt bei Angstzuständen, Nervosität, Herzbeschwerden, ja auch bei Asthma sind Erfolge nachgewiesen.

Ist schon interessant diese Maracuya.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao


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Mittwoch, 24. Oktober 2012 1 Kommentare

Nettes, günsiges Studenten-Lokal: Yellow Hauz

    In DAVAO auf den Philippinen
    Nettes Lokal: Yellow Hauz
    23. Oktober 2012
Wir sind einmal in Davao herumgezogen und dann vor einem Lokal stehengeblieben, dass uns vom Namen her irgendwie deutsch vorkam: Yellow Hauz.

Natürlich sind wir rein, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt.

Es war kein übermäßig großes Lokal mit Terrasse, die Bestuhlung in komplettgrün gehalten und das Auffällige waren die Wände. Es sah nach roten Backstein-Wänden wie in Norddeutschland aus – was ich hier noch nie gesehen habe . (Hier gibt es meistens die weiß- oder farbig gestrichenen Betonwände oder die mit Holzpaneelen ). Dass mit den Bachsteinen stellte sich später als Tapete heraus – aber ein großartiger Gag, der hier bei dem Publikum, meist Studenten, gut ankommt.

Das Essen- und Trinkenangebot ist auch mehr für den Geldbeutel von Studenten zugeschnitten – aber liebevoll gemacht. In der Speisekarte gibt es viele kleine internationale Gerichte - auch ein Kuchenbüffet mit „Süßen Stückle“ - und „sandwiches, pizza und pasta“.

Ich habe eine Tasse „Brewed Coffee“ bestellt und war überrascht, was für einen Pot voll ich bekommen habe und er hat auch gut und kräftig geschmeckt. Dazu hatte ich noch einen Teller mit Spaghetti Bolognaise - ich wollte es einfach probieren.. Wie üblich waren die Spaghettis leicht süß – aber Gott-sei-Dank nur leicht. Hat gut geschmeckt und man war bestens satt.

Ach ja, es liegt ein bißchen versteckt in der V. Mapa Street, bei der Mabini Street, mitten in Davao und hat offen ab 15 Uhr. Ich kann das Lokal nur empfehlen.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Montag, 22. Oktober 2012 3 Kommentare

Ingwer als tägliche Medizin gegen Alles

    In DAVAO auf den Philippinen
    Ingwer als tägliche Medizin gegen Alles
    22. Oktober 2012

Bildquelle


Alle, die die asiatische Küche lieben, kennen das Gewürz. Es handelt sich um Ingwer mit dem aromatischen scharfen Geschmack,der exotischen Speisen und süßem Gebäck erst den richtigen „Kick“ gibt.

Von meiner Schwiegermutter hatte ich gelernt, dass Ingwer so eine Wurzel ist und die kann man überall hinwerfen und sie fängt an, sich zu entwickeln wie Unkraut. Eine Allerweltspflanze eben.
Aber sie hat es in sich , diese Wurzel !!!

Wenn man mal was mit dem Magen hatte, gab es Ingwertee. Der beruhigt. Dazu wurde frischer Ingwer in dünne Scheiben geschnitten und in heißes Wasser gegeben. Schon nach 3 – 5 Minuten ist die Besserung eingetreten.

Aber die Ingwerwurzel kann noch mehr: Sie stabilisiert unser Immunsystem. Durch die Schärfe wirkt sie antibaktriell, es wird außerdem die Durchblutung angeregt und mehr Sauerstoff wird aufgenommen. Eine Eigenschaft, die für Sportmediziner und Marathonläufer interessant ist. Und es gibt Überlegungen von Medizinern, Ingwer auch als Vorbeugung gegen die Alzheimer-Erkrankung einzusetzen - und das nicht nur bei „Senioren“ !!!!

Es ist schon mehr als eine Überlegung wert, täglich einen Teelöffel Ingwerpulver oder ca. 5 cm frischen Ingwer zu sich zu nehmen. Eine ganze Reihe von Leuten hier in Davao – und ich als „Zivilisationskranker mit meinen Zipperleins“ gehöre inzwischen auch dazu – die schwören auf dieses einfache aber wirksame Mittel zur Allgemein-Gesundung.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao




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Sonntag, 21. Oktober 2012 5 Kommentare

Ökologische Probleme beim Anbau von Bananen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Ökologische Probleme beim Anbau von Bananen!
    21. Oktober 2012


Wie lieben wir unsere Bananen! Wir sind überzeugt von Mineralien- und Vitamingehalt der gelben Frucht und glauben an die Werbesprüche der Verkäufer. Dazu müssen die Bananen aber makellos gelb sein, ohne Flecken – sonst nehmen wir sie nicht.

Und das ist das Problem der Erzeuger und Transporteure: Wie bringt man die Bananen so zum Kunden, dass der sie auch kauft ?

Inzwischen weiß jeder, dass die Bananen – in Deutschland kennt man eigentlich nur eine Sorte von den über 60 Sorten - für den Transport im unreifen, grünen Zustand geerntet und verschifft werden. Im Käuferland werden die Bananen innerhalb weniger Tage durch die Zugabe von CO2 „reif“ und schön gelb gemacht.

Nur wer im Heimatland der Banane, wie z.B. den Philippinen, reife Bananen von der Staude gegessen hat, weiß wie Bananen wirklich schmecken – dann merkt man auf einmal den Unterschied und es gehen einem die Augen auf, was man bisher als normal und richtig gehalten hat.

Das Problem wird noch deutlicher, wenn man sich mal die Bedingungen ansieht, unter denen die Bananen wachsen und für den Transport vorbereitet werden. Es geht da um die Ökologie und wie viele chemische Mittel gegen die natürlichen Feinde der Banane eingesetzt werden.

Also spritzt man ein pilztötendes Mittel, dann etwas gegen das Unkraut um die Banane herum, weiterhin etwas gegen Wurmbefall im Boden und ganz zuletzt bekämpft man die Insekten, die noch an der Bananenstaude sind. Dafür nimmt man u.a.das CHLORPYRIFOS * und sprüht die Plastksäcke ein, die dann über die Fruchstände gestülpt werden, um die Früchte makellos zu halten.

Alle diese chemischen Mittel sind nicht harmlos, sondern verschieden giftig auf Tiere und Menschen, wenn man damit längere Zeit in Kontakt ist. Die Produzenten ihrerseit versichern, dass bei der Banane diese chemischen Mittel nur an der Außenseite, also der Schale sind oder gewesen sind und nicht mit dem Fruchtfleisch der Banane in Berührung kommen.

Aber sollte mal – wie gerade jetzt wegen der Abnahme-Blockade von China - der Anbau von Bananen auf andere Früchte z.B. Ananas umgestellt werden, müßte – weil darauf nur Bananen wachsen und sonst nix - die obere Erdschicht abgegraben werden. Und die Kosten dafür sind sehr groß, denn Bananenplantagen beginnen bei etwa 5 Hektar.

Also, was macht ein cleverer Unternehmer? Na, der beginnt sein Pflanzen-Anbauprogramm auf einem neuen Stück Land – das ist billiger ! Und das verseuchte Stück Land ? Das überläßt er anderen oder der Natur: Einer wird’s schon richten.

Ich sehe das so:
Das ganze Problem mit den chemischen Stoffen ist ja nur entstanden, weil wir in Deutschland unbedingt Bananen essen wollen, weil uns die heimischen Früchte nicht genug erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Freitag, 19. Oktober 2012 2 Kommentare

Avocado

    In DAVAO auf den Philippinen
    Die Avocado-Frucht
    18. Oktober 2012

Die Avocado ist eigentlich nichts Besonderes – so dachte man bisher. Da sie sehr fettreich ist, war sie hier Philippinen ein beliebtes, billiges und biologisch einwandfreies Mittel, um Schweine mästen zu können. 
Für Ernährungsbewußte ist sie die Frucht, die man z.B. in Salate, Smoothies - oder einfach so - als Basisbestandteil verwendet, da sie durch ihren Fettgehalt andere (fettlösliche) Vitamine "aufschließt".

Tja, bis man in Tests festgestellt hat, dass sie – neben einer Reihe von anderen Mineralstoffen - einen besonders hohen Gehalt an Vitamin B6 hat, einer Substanz, die dem Körper hilft, Stress zu bewältigen.

Und so sollte man es machen:
 Iss morgens eine halbe Avocado – und der Tag ist gerettet !


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao





Montag, 15. Oktober 2012 0 Kommentare

Dodong Pelings Geburtstag


     In DAVAO auf den Philippinen
    Dodon Pelings Geburtstag
    16. Oktober 2012

Dodong Peling ist am 10. Oktober nun 71 Jahre geworden. Ein schönes Alter. Und er ist nach-wie-vor sehr rege und rüstig.

Im Kreis der Bekannten, Verwandte und Nachbarn wurde gefeiert. Nach einem Tischgebet von Tante Inday haben alle kräftig zugegriffen. Es gab Pansit, Nudelsalat, Reis, 2 Sorten Kuchen und jede Menge Pepsi Cola.

Und manchmal ist es von Vorteil, wenn man groß ist !!!!

Wie so üblich feierten die Männer unter sich und ließen die Whisky- und Tanduay-Flaschen kreisen. Alle sprachen dann auf einmal auch englisch, weil die Hemmschwelle gesunken war. Und ich habe Willi wiedergefunden, den ich 6 Jahre nicht mehr gesehen habe. 





Als alle gesättigt waren, setzte ein Platzregen ein – unüblich für diese Jahreszeit - und machte der Feier ein Ende. Aber alle waren zufrieden, besonders das Geburtstagskind, das dann in Ruhe endlich eine Zigarette rauchten konnte.



Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






Freitag, 12. Oktober 2012 0 Kommentare

Gezeiten: Den Philippinen schwimmen die Fische weg!

    In DAVAO auf den Philippinen
    Den Philippinen schwimmen die Fische weg
    13. Oktober 2012

Wer hätte das gedacht: Den Philippinen schwimmen die Fische weg !


Zusätzlich zur zunehmenden Umweltverschmutzung gibt es im Meerwasser eine richtige Kettenreaktion:

- Durch den Klimawechsel erwärmt sich das Meerwasser,
- in erwärmten Wasser ist der Sauerstoff-Gehalt niedriger als in kaltem Wasser,
- dadurch werden die Fische kleiner ( da der Stoffwechsel bei Fischen sehr vom Sauerstoffgehalt des Wassers abhängt !)
- und letztlich: Großteil der Fische werden in kältere Gebiete abziehen. ( in Richtung Pole !)

Und das soll alles bis 2050 sich entwickeln, das berichtet eine Studie der University of British Columbia.

In diesem Sinne: Carpe Diem – Nütze den Tag.bis dahin.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao



P.S.: Ganz kurz, hier noch ein Auszug von der Webseite Gezeitenfisch, die die Gezeiten vom heutigem Tag in Davao gut festhält:

Donnerstag, 11. Oktober 2012 0 Kommentare

Sonntags-Bootfahrt entlang Samal


     In DAVAO auf den Philippinen
    Sonntags-Bootsfahrt entlang Samal Island
    12. Oktober 2012

Am Sonntag, den 30. September, war es dann soweit. Wir machten eine Bootsfahrt mit einem Ausflugsdampfer, hatten eine tolle Verpflegung an Bord und zum Abschluß machten wir noch etwas Baden im „Holliday-Beach-Resort“. Und das alles für 500 Pesos. Ein tolles Angebot.


An diesem Tag war das Wetter zum ersten Mal etwas trüb – dafür hatte man auch keine Angst vor einem Sonnenbrand.

Zuerst fuhren wir mit dem Dampfer von der Anlegestelle Sasa in Richtung „Paradise-Island-Resort“ auf Samal-Island - das ist die Beach, die man am meisten kennt und die die meiste Werbung macht.

Dann ging es Insel abwärts, wobei der Sprecher immer erklärte, wer gerade der Eigentümer von dieser oder jener Beach ist.
Bis zur Pearl-Farm ging die Reise. Die Pearl-Farm ist eines der besten und auch teuersten Beaches. Dann drehte das Schiff um. Es war ja auch Mittagessenszeit.. Das Essen war reichhaltig und hat allen gut geschmeckt.


Da sich das Wetter nicht aufklärte, war dann das Baden im „Holliday-Beach-Resort“ auch nicht so toll. Da aber die Flut gekommen ist, war es dann doch noch ein schönes, kühles Schwimmen.

Ein wirklich gelungener Tag. Bei besserem Wetter wäre es ein wundervoller geworden.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






 
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