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Donnerstag, 23. Mai 2013 3 Kommentare

Wieviel braucht man zum Leben in Davao ?



Monatliche Kosten

23. Mai 2013

Wieviel man zum Leben braucht ? Das ist garnicht so einfach zu beantworten, da eine Menge Fakten zusammenkommen und die Ansichten darueber gehen weit auseinander:
Da ist einmal die Frage, ob man Medikamente braucht und ob es die teueren aus Deutschland sein muessen oder ob es auch vergleichbare Produkte aus Philippinen tun wuerden. Konsultationen bei Aerzten kosten so ab 600  Pesos.

Die naechste Frage betrifft die Essgewohnheiten, denn  wenn jemand nur europaeisches Essen bevorzugt, dann wird es schon teuer – egal ob man selber kocht oder im europaeischen Lokal essen geht. ( Wenn man etwas neugierig ist und versucht, was die Einheimischen essen, dann kommt man wesentlich guenstiger weg und man muss auch nicht unbedingt in den Malls essen. Wenn man die Augen aufmacht und gerade bei den Malls sich umsieht, der findet dort recht guenstige Lokale ! !) Eine Mahlzeit im deutschen Stil mit Getraenk beginnt so bei 250 Pesos. Nach oben keine Grenze.

Der naechste Posten ist die Haus- oder Wohnungs-Miete und da muss jeder selbst wissen, was ihm das Wohnen wert ist und welcher Komfort und wieviele Raeume   es sein muessen. Internetseiten mit  Vermietungsangeboten: www.sulit.com.ph oder www.ayosdito.com oder www.clickdavao.com .  Ab etwa 18.000 Pesos muss man als Auslaender  schon rechnen. Nach oben gibts keine Grenze.


Die Nebenkosten, wie Telefon/Internet, Strom, Wasser und Gas dagegen halten sich in Grenzen und man kann sie ab ca. 6.000 Pesos ansetzen.

Wenn man alles zusammenrechnet und dazu zaehlt, was man so noch braucht, dann steht  eine Zahl von 800 bis 1.000 EURO im Raum. Das gilt speziell fuer eine Stadt wie Davao. Wohnt man auf dem Lande, dann wird alles ca. 20% billiger. Und in vielen Aspekten lebt es sich da angenehmer.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao

Samstag, 1. Dezember 2012 0 Kommentare

Den Moskitos auf die Pelle ruecken!

Wir fangen Moskitos
29. November 2012

Seit einigen Tagen haben wir ein neues Hobby: Wir fangen Moskitos.


Und es hat ganz einfach angefangen, denn als wir eines der Balikbayan-Pakete aufmachten, war da so eine elektronische Fliegen-Patsche mit drin, hatte sich verirrt.  Irgendwann einmal hatten wir die mal von Bekannten bekommen – so als Spass. Und aus Spass hatten wir sie vielleicht auch eingepackt.


Heute gehen wir mit der elektronischen Fliegen-Patsche  im Haus auf Jagd nach Moskitos. Und es macht auch richtig Spass, wenn man wieder einen stechenden Boesewichte  erwischt hat. Es knallt so toll jedes Mal.


Dadurch wissen wir jetzt, dass sich die Viecher  meist bis zu einer Hoehe von 30 cm vom Boden befinden und am liebsten da in die Beine stechen, wo die Haut duenn und empfindlich ist: Kniekehle, Fusszehen und Knoechel.


Aber damit ist es jetzt Schluss. Und soviel Vergnuegen wie jetzt, Moskitos zu jagen, haben wir noch nie gehabt.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Montag, 19. November 2012 1 Kommentare

Ein Tag, so wunderschoen wie heute... ohne Wasser

Ein Tag, so wunderschoen wie heute, ….
18. November 2012


So waere es schoen 
Manche Tage haben es in sich, da geht alles schief. So ein Tag war am letzten Sonntag.

Als wir unser Morgendusche nehmen wollten, stellten wir fest: Kein Wasser ! Das Wasserwerk hat mal wieder das Wasser abgestellt – wenn auch nur fuer 1 – 2 Stunden. Aber das ist aergerlich. Was fuer ein Glueck, dass unsere Verwandten noch einen altertuemlichen Regenwassertank haben. So konnten wir uns kuebelweise das Wasser ueber den Ruecken giessen.


Am Nachmittag haben wir unser Balikbayan-Paket ausgepackt und mussten feststellen, dass der Generator ganz schoen gelitten hatte auf dem Transport. Statt auf 4 Fuessen stand er nur noch auf 3 und wackelte wie verrueckt. Trotzdem fuellten wir Benzin und Oel  ein, um ihn zum Starten zu bekommen. Ergebnis: Benzin lief wieder raus ! Also hatte er noch mehr Schaeden abbekommen – ein Fall fuer  den nahen Repair Shop.




Da der Balikbayan-Karton schon vor laengerer Zeit hier angekommen ist, machten wir Bekanntschaft mit einer anderen philippinischen Eigenschaft: Termiten. Wir fanden sie beim Auspacken, denn um den Generator hatten wir noch andere Geschenke getan, um die Hohlraeume auszufuellen. Darunter waren auch ein paar Buecher. Diese schlauen Termiten ! Sie haben nur das Buch mit recycle-Papier angeknabbert. Die anderen Buecher, wo im Papier ein Kunststoff-Anteil drin ist, haben  ihnen nicht geschmeckt.

Dann spaeter erreichte uns der taegliche Brownout. Das wussten wir schon, dass das hier dazu gehoert. Und das war ja der Grund fuer den Versand des Generators – aber mit einem kaputten Generator laesst sich nichts machen.
 Irgendwie hat der Laptop durch den Spannungs-Stoss – als der Brownout wieder weg war - etwas abbekommen. Er startet nicht mehr, auch im abgesicherten  Zustand  nicht ! Damit hatten wir den naechsten Patienten und ich schreibe meinen Bericht jetzt eben auf einem Computer mit englischer Tastatur, wo es keine Umlaute gibt.

Spaeter erreichte uns eine SMS von unserer Tochter, wo wir denn waeren, sie koennte uns nicht erreichen. Unsere Gastgeber teilten uns mit, dass  Handy-Empfang nur bis zur Terrasse vom Haus moeglich ist. Sind wir weiter drin im Haus, funktioniert der Empfang nicht. Sie haetten schon Uebung drin, denn  wenn sie sehen, dass ein Anruf kommt, rennen sie mit dem Handy bis zur Terrasse !!!

Als wir von Davao nach Kidapawan-Makilala gekommen sind, haben wir uns auf das kuehlere Klima gefreut und auch, dass es hier weniger Ameisen und Moskitos gibt. Aber wie man sieht, ist die Welt gerecht.Es gibt nicht nur Vorteile. Kuehleres Klima muss man mit Brownout, zeitweisen Wassermangel und anderen Eigentuemlichkeiten eintauschen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao


Donnerstag, 15. November 2012 1 Kommentare

Unser Kräutergarten

    In DAVAO auf den Philippinen
    unser Kräutergarten
    14. November 2012
Vor einiger Zeit hatte ich mal berichtet, dass wir uns - auf Empfehlung eines Bekannten – einen kleinen Kräutergarten zulegen wollten, um der einheitlichen „Süße“ der philippinischen Eßgewohnheit zu entgehen.

Hier sind die ersten Ergebnisse.
Wir haben Rucola, Basilikum, Estragon und Oreganum gesät, diese Samentüten hatten wir in unserem Gepäck, da wir gern frische Kräuter auf einer Pizza mögen. Von Rucola wußten wir, dass diese Fast-Unkraut-Sorte kommen wird, aber von den anderen Sorten waren wir uns nicht sicher. Doch nach wenigen Tagen zeigten sich bei Rucola und Basilikum die ersten Erfolge.






Nach einer weiteren Woche zeigten Rucola und Basilikum noch weitere Erfolge. Die Pflänzchen wurden stärker. Bei Estragon und Oreganum tut sich noch nicht viel. Vielleicht war die Auswahl der Pflanzen nicht die richtige ? Oder die Samen waren zu alt ? Tja, wer weiß das schon genau. Aber vielleicht überlegen es sich die beiden Sorten noch und entwickeln Aktivität in diesem idealen warmen Klima hier in Davao.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Donnerstag, 1. November 2012 0 Kommentare

Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?
    31. Oktober 2012
Hier in Philippinen wird viel Reis und viel Fisch gegessen, besonders Seefisch. Klar, es ist halt überall herum Wasser. Fisch ist gesund und günstig im Preis. Und hat die wichtigen Omega-3-Fischöle. Eigentlich müßte die Bevölkerung kerngesund sein.

Nun, ein typisches Filipino-Frühstück besteht aus gebratenen Reis mit etwas Knoblauch ( Reis wird 3 mal am Tag gegessen), Spiegeleier, aus Longaniza (einheimisches, süßlich schmeckendes Würstchen) oder corned beef und gebratenen Fisch, der meist gesalzen und getrocknet zusammen mit Tomaten und Patis-Fischsoße verspeist wird. Dazu kommen manchmal noch einige „Pan de Sal-Brötchen ( die sind mit der Zeit so klein geworden und so schwammig-luftig, dass man da schon mehrere essen muß). Dazu trinkt man Kaffee oder Schokolade oder auch schon Coke und so was.

Eigentlich könnten die Filipinos nicht viel falsch machen, aber sie mögen es gern salzig, aber noch lieber: Es muß süß sein ! Und in allem, was im Supermarkt angeboten wird, wie z.B. Würstle, Brot, Brötchen, Pizza, alle möglichen Soßen und vieles mehr, wird eine Unmenge Zucker getan. Eine philppinische Bekannte, die wir mal zu „Spaghetti Bolognaise“ (auf unsere Art gemacht) eingeladen hatten, war mit unserer Art der Zubereitung nicht einverstanden und führte es darauf zurück, dass wir sicherlich vergessen hätten, „die Spaghettis in Zuckerwasser zu kochen“, da sie sonst ja nicht schmecken täten !

Dabei weiß jeder hier, dass zuviel Zucker zu Diabetes führen kann. Das scheint die Filipinos nicht zu stören und ein Großteil hat einfach Diabetes und Cholesterin-Erkrankungen. Es ist halt so.

Von einem Ausländer, der schon eine Reihe von Jahren hier lebt, erhielt ich den Rat: „ Wer sich als Ausländer hier gesund ernähren möchte, sollte zum Frühstück sein selbst gebackenes Brot essen, den Fisch frisch beim Fischer kaufen und sich einen eigenen Kräutergarten anlegen!“

Na, damit wollen wir mal bald anfangen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






Mittwoch, 31. Oktober 2012 0 Kommentare

Palmzucker: Ideal für Diabetiker

    In DAVAO auf den Philippinen
    Palmzucker: Ideal für Diabetiker !
    31. Oktober 2012

Überall da, wo es Palmen gibt auf der Welt, sind die Leute auf ähnliche Ideen gekommen: Man nutzt den Saft aus dem Blütenstand der Palme, denn der ist leicht zuckerhaltig. Und man kann dann den Saft einkochen bis er fest wird und das gibt dann den Palmzucker.

Oder man wartet die schnell einsetzende alkoholische Gährung ab, stoppt sie für ca. 10 Stunden mit mit einem Mittel z. B.eine Kalksteinpaste ( Hier in Philippinen verwendete man dazu „Tungog“, eine rötliche Baumrinde) und hatte ein berauschendes Getränk , „Tuba“ genannt – Farbe und Geschmack sind gewöhnungsbedürftig, aber es reicht um beschwipst zu werden ! Nach diesen 10 Stunden kippte der „Tuba“ um und verwandelte sich in Essig, den sehr sauren Palmessig. Palmzucker und Palmessig gibt es noch heute – der „Tuba“ fast ist vom Verkauf verschwunden.



Ernährungstechnisch wichtig ist der Palmzucker, denn das menschliche Verdauungssystem ist mehr auf diese Art Zucker ausgerichtet. Er ist weniger süß als normaler Zucker und schmeckt leicht nach Karamel. Er ist aber besser als raffinierter weißer Zucker, da er noch die natürlichen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe hat (und den Blutzuckerspiegel nicht nach oben schnellen läßt mit den anschließenden Heißhunger-Attacken wie normaler Zucker).

Wichtig für Diabetiker: 
Das Herz-Kreislauf-System wird nicht belastet und Folgewirkungen durch den übermäßigen Gebrauch, wie Diabetes-Probleme, treten hier nicht auf (ähnlich wie bei Stevia).

Der einziger Nachteil -wie immer bei solchen Sachen - ist, dass 1 kg Palmzucker wesentlich teuerer ist ( ca. 200 Pesos) als normaler Zucker (ca. 50 Pesos) . Wir Menschen neigen einfach dazu, das wesentlich billigere und süßere Produkt zu nehmen – ohne groß an die Konsequenzen zu denken. Da sind die Filipinos nicht anders als wir in Europa !

Ach, laßt uns mal auf Palmzucker umsteigen.

Mit freundlichen Grüßen
Ernährungs-Tipps für Touristen UV-Strahlung in den Philippinen
Freitag, 28. September 2012 0 Kommentare

Das Land der Klein-Packungen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Das Land der Klein-Packungen
    28.September 2012

In kaum einem anderen Land ist die Vorstellung so stark verankert, dass was klein und billig erscheint – auch günstig sein muß !

Ein fundamentaler und listiger Irrtum, den die Industrie hier bestens pflegt.

Nahezu jedes Produkt wird hier in die kleinen Plastiktaschen eingeschweißt: Flüssigseife, Haarjampoo, Kaffee, alle möglichen Getränkepulver, viele Salat-Cremes, kleine Mittagessen als Snack zwischendurch, Waschpulver und ….. und … und.
Dienstag, 21. August 2012 0 Kommentare

Staubsauger


    In DAVAO auf den Philippinen
    Staubsauger
    21.August 2012
Okay, es kann staubig sein und in Philippinen gibt es genug Staub. Deshalb wird hier auch soviel geputzt. Und es ist nett anzusehen, wie sie das mit einer Art Gymnastik verbinden.

Dass man den Staub so deutlich sieht, liegt wohl mit an der aktuellen Modefarbe SCHWARZ: schwarze Tische, schwarze TVs, schwarze Küchen, Da sieht man den Staub besonders gut.

Deshalb gib es bei keinem Haus einen ebenerdigen Eingang. Mindestens 1 Stufe muß sein, die das Eindringen des Staubes ins Haus verhindern soll. Eine glaubhafte Quelle hat mir berichtet, dass ein Ausländer dieses Problem fantastisch gelöst hat, indem er von einem nahen Bach einen Abzweig machte und das Wasser an der Eingangstür vorbeifließen ließ und damit eine ständige Staubmitnahme hatte.

Bei den Bekannten in Makilala wurde das Staubproblem auf alte Art gelöst, nämlich mit Staublappen und man höre und staune, mit einem Staubsauger ! Das ist der erste Staubsauger, den ich hier in Philippinen gesehen habe. Hoch lebe die Technologie aus dem Ausland !

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao

 
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