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Donnerstag, 1. November 2012 0 Kommentare

Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?
    31. Oktober 2012
Hier in Philippinen wird viel Reis und viel Fisch gegessen, besonders Seefisch. Klar, es ist halt überall herum Wasser. Fisch ist gesund und günstig im Preis. Und hat die wichtigen Omega-3-Fischöle. Eigentlich müßte die Bevölkerung kerngesund sein.

Nun, ein typisches Filipino-Frühstück besteht aus gebratenen Reis mit etwas Knoblauch ( Reis wird 3 mal am Tag gegessen), Spiegeleier, aus Longaniza (einheimisches, süßlich schmeckendes Würstchen) oder corned beef und gebratenen Fisch, der meist gesalzen und getrocknet zusammen mit Tomaten und Patis-Fischsoße verspeist wird. Dazu kommen manchmal noch einige „Pan de Sal-Brötchen ( die sind mit der Zeit so klein geworden und so schwammig-luftig, dass man da schon mehrere essen muß). Dazu trinkt man Kaffee oder Schokolade oder auch schon Coke und so was.

Eigentlich könnten die Filipinos nicht viel falsch machen, aber sie mögen es gern salzig, aber noch lieber: Es muß süß sein ! Und in allem, was im Supermarkt angeboten wird, wie z.B. Würstle, Brot, Brötchen, Pizza, alle möglichen Soßen und vieles mehr, wird eine Unmenge Zucker getan. Eine philppinische Bekannte, die wir mal zu „Spaghetti Bolognaise“ (auf unsere Art gemacht) eingeladen hatten, war mit unserer Art der Zubereitung nicht einverstanden und führte es darauf zurück, dass wir sicherlich vergessen hätten, „die Spaghettis in Zuckerwasser zu kochen“, da sie sonst ja nicht schmecken täten !

Dabei weiß jeder hier, dass zuviel Zucker zu Diabetes führen kann. Das scheint die Filipinos nicht zu stören und ein Großteil hat einfach Diabetes und Cholesterin-Erkrankungen. Es ist halt so.

Von einem Ausländer, der schon eine Reihe von Jahren hier lebt, erhielt ich den Rat: „ Wer sich als Ausländer hier gesund ernähren möchte, sollte zum Frühstück sein selbst gebackenes Brot essen, den Fisch frisch beim Fischer kaufen und sich einen eigenen Kräutergarten anlegen!“

Na, damit wollen wir mal bald anfangen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






Samstag, 27. Oktober 2012 3 Kommentare

Schon mal einen Kakaobaum gesehen ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Kakao und Schokolade !
    26. Oktober 2012

Wir sind hier im Land der Schokoladen-Pflanze, dem Kakao.

Vor einigen Jahren war ich sehr überrascht, als ich zum ersten Mal einen Kakaobaum gesehen habe, so ein dürres Bäumchen, wo aus dem Ästen so grüne Dinger herausgewachsen sind - ich habe es damals als Gurken bezeichnet. Also nix Besonderes – aber interessant. Schließlich war es ja die Schokoladenbaum-Pflanze.
Und ich war bitter enttäuscht, als man mir den ersten Kakaotrunk vorsetzte, der vor meinen Augen aus getrockneten, zerstampften Kakaobohnen mit heißem Wasser hergestellt wurde. Es schmeckte bitter – nicht so wie die von mir geliebte, wohlschmeckende Milka-Schokolade !



Heute denke ich, dass es schon einige Überzeugung dazu gehörte, aus dem bitteren Getränk etwas Wohlschmeckendes zu machen und das muß an den Inhaltsstoffen gelegen haben. Sonst hätte sich doch keiner darum gekümmert ! Und so ist es auch.

In dem Kakao versteckt sich eine Vorstufe des Gute-Laune-Hormons SEROTONIN, das uns anregt. Die Schokolade ist inzwischen köstlich schmeckend geworden, macht uns glücklich und ist noch immer ein Exportschlager von Ländern, die die Schokolade nach den Philippinen bringen.

Gleichzeitig ist Schokolade eine der schlimmsten Dickmacher durch den vielen Zucker, den man braucht, um den bitteren Geschmack zu neutralisieren. Es ist anzuraten, Schokolade nicht tafelweise, sondern stückchenweise zu konsumieren.

Dabei ist Kakao ein gesundes Nahrungsmittel. Er enthält – vor allem im rohen Zustand – viele Vitalstoffe und eine Menge Magnesium. Gut für Herz und Blutdruck. Wichtig ist, dass man rohen Kakao verwendet, weil einige Stoffe durch das Erhitzen zerstört werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
 
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