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Sonntag, 2. März 2014 0 Kommentare

Gruene Tomaten in Davao

Gruene Tomaten in Davao
1.3.2014

Wenn man in der Mall spazieren geht, kommt man im Erdgeschoss immer an der Grocerie vorbei. Und meist zieht es uns in die Obst- und Gemuese-Abteilung. Klar, dass die Preise hier etwas hoeher sind als im 40 km entfernten Digos, Calinan, Aracan, oder weiter in Richtung Mt. Apo – woher die Sachen meist kommen.

Neben Kraeutern, wie Basilikum,  Estragon, Pfefferminze, und vorallem Dill, -  dass mich wirklich erstaunt hat - bekommt man auch tolle Angebote wie Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Rotkraut und Tomaten zu kaufen. Da schlaegt das Gartenherz von jedem Auslaenders gleich zehn mal hoeher. Das Angebot an diesen Gemuese-Sorten ist verstaendlicher Weise  kleiner, da es teurer ist als das einheimische Gemuese und meist nur von Auslaendern und Western-oriented Filipinos gekauft wird.

Aber eine Sache hat mich sehr verwundert: Die Filipinos kaufen gern die Tomaten, vorallem wenn die noch gruen sind.  Manchmal wuerde ich sie gerne ansprechen wenn jemand nach den kleinen Gruenen greift anstelle der saftigen Roten gleich daneben... Ach, wuerden die denn  nur wissen, dass in gruenen Tomaten noch ein bisschen Gift (=Solanin) drin ist, dass auch Kopweh und Magenweh verursachen kann? Erst wenn die Tomaten rot sind, dann sind sie problemlos zu essen.

Die Loesung dieses Problems war echt philippinisch: Die Filipinos essen gern die noch gruenen Tomaten in Verbindung mit Ginamos und es schmeckt ja auch fantastisch. Der Hauptgrund aber ist, dass sie verstehen, dass rote Tomaten schon ueberreif und verdorben sind. Gruene Tomaten dagegen waeren  frisch und gesund. So ist das.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao


Montag, 5. November 2012 0 Kommentare

Nachtrag zu PHILIPPINISCHES FRÜHSTÜCK


    In DAVAO auf den Philippinen
    Nachtrag zu: Wie sieht ein Philippinisches Frühstück aus ?
    6. November 2012
Aufgrund der mir zugesandten Bemerkungen, möchte ich meinen Bericht über ein „philippinisches Frühstück“ erweitern:

Es ist klar, dass es mehrere Bevölkerungsschichten in den Philippinen gibt und jede Gruppe hat ein anderes Frühstück. Man kann als „Daumenregel“ sagen: Je reicher, umso westlicher: mit Toast, Croissant, Marmelade, Butter, Rührei, Fruchtsaft, Obst und Kuchen. Je ärmer, umso mehr Reis, salzige Sojasoße und Trockenfisch.


Die Hotels der Hotelgruppen hier in den Philippinen, die sich auf die Touristen eingespielt haben, bieten ein Filipino-Breakfirst und ein Continental-Breakfirst an, damit die Kunden sich wie Zuhause fühlen und doch ein bißchen in eine andere Eßkultur eindringen können. Nimmt man das Continental-Breakfirst, so weiß man nicht mehr, wo man sich gerade befindet. Ob in Jamaica, New York oder Manila – überall schmeckt es sehr gut und es ist immer dasselbe, damit die Gäste sich nicht umstellen brauchen und ihr gewohntes Frühstück haben. So ist die Philosophie der Hotel-Manager.

Gott-sei-Dank gibt es immer mehr Reisende, die Land und Leute, Sitten und Gebräuche kennen lernen wollen. Die essen in den kleinen Restaurants, was die einfachen Leute essen und scheuen sich nicht, Ungewohntes zu probieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






Dienstag, 23. Oktober 2012 1 Kommentare

Doggy - unser Hund

    In DAVAO auf den Philippinen
    Doggy
    23. Oktober 2012


Es sieht so aus, als ob wir einen kleinen Hund bekommen: Doggy. Der Stammbaum ist sicherlich einwandfrei philippinisch und vielrassig. Es es eine Sie. Ungefähr so 2 Monate alt und hat ein nettes Gesicht, braun-geflecktes Fell, weiße Pfötchen und ein Ringelschwänzchen, das sich wie bei einem Hubschrauber immer dreht.

Wir wissen noch nicht, wie sie mal heißen soll: Vielleicht Schnuppi ? Bella ? Astra ? Na, mal sehen.


Auf jeden Fall war heute Badetag für den kleinen Hund. Und aus dem kleinen dicken Hund ist ein kleiner nasser zittriger Hund geworden - wie er da aus dem Handtuch heraus guckt.. Ach, zum
Erbarmen !

Als nächstes muß sie mit Flohpulver „imprägniert“ werden, denn sonst kratzt sich die Kleine zu Tode.

Und sie kann schon „Männchen“ machen – sieht drollig aus.

Na, sie muß noch ein bißchen größer werden und kräftig, ehe wir sie nach Davao mitnehmen können, denn dort soll sie uns ja standesgemäß „kläffend“ beschützen










Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






 
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