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Freitag, 6. September 2013 0 Kommentare
Davao setzt auf Tourismus
5.9.2013

Jeder, der mal jetzt in Davao war, kann es bestaetigen: IN DAVAO TUT SICH WAS ! Es wird gebaut, wie verrueckt: Malls, Hotels, Wohnanlagen, Subdivisions usw. Viel Geld wird investiert von den Bauherren. Und es bleibt die Frage: Wer solls kaufen ?

Sieht man sich mal die bereits vorhandenen Subdivisions an, so sieht man wenige Haeuser. Filipinos kaufen meistens nur das Lot – zum Hausbau reicht es nicht mehr.  Und es ist auch nicht so, dass alle Lots verkauft sind, denn die Preise sind hoch fuer normal verdienende Filipinos. Und die Zinsen fuer Kredite beginnen meistens ab 12 %. Einfach zu hoch.

Und da hat die Stadtverwaltung von Davao die Initiative ergriffen und macht auf sich aufmerksam. Touristen sollen kommen  und investieren oder wenigstens Urlaub hier machen. Dafuer  zieht Davao die Touristik-Kongresse hierher. Und auch  umgekehrt funktioniert es:  Davao ist neuerdings bei Tourismus-Kongressen im Ausland dabei. Demnaechst in Peking und spaeter in London. Das kostet alles Geld – aber es lohnt sich.


So hat China bereits ihr Interesse an einem Konsulat in Davao gezeigt und suchen ein passendes Grundstueck. Und obwohl im letzten Jahr nur ca. 4000 chinesische Touristen kamen , ist die Tendenz steigend. Das Interesse der Chinesen scheint sich auf die Insel Samal zu konzentrieren, und zwar auf die Beaches mit hochpreisigen Condos..
Also, lasset uns Chinesisch lernen...... bevor uns andere das Geschaeft wegschnappen !

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao



Donnerstag, 28. März 2013 0 Kommentare

In Davao boomt und waechst es: Tourismus und Immobilien

Die Touristen zieht es  nach Davao
28.3.2013

Wie gerade von der Touristen-Office hier in Davao mitgeteilt wurde, sind im Jahr 2012 ueber  1 Million Besucher nach Davao gekommen. Im Vergleich zu 2011 – wo um die 700.000 Besucher gezaehlt wurden - ist das eine Steigerung von 45%. Keine andere Stadt hat so eine Steigerung auf zu weisen.



Damit unterstreicht Davao seine Attraktivitaet fuer In- und Auslaender. In Davao tut sich was.  Es boomt hier. Davao ist interessant.  Ende letzten Jahres ist die SM Lanang Premier- Mall eroeffnet worden – ein grosszuegiger und moderner Bau, der sich sehen lassen kann.



Die grossen Immobilienfirmen legen bereits wieder neue Haus- und Condo-Projekte  auf.  Vielleicht wissen diese Firmen schon mehr, was andere noch nicht wissen, dass naemlich die Auslaender “ house and lot”  zu 100% erwerben koennen – so geht jedenfalls ein Geruecht herum.  Condos konnten Auslaender bereits zu 100% auf ihren Namen erwerben, soviel sie wollen und bar bezahlen koennen.

Im Vergleich zu 2011 haben die Immobilienpreise sich bereits um ca. 15% nach oben bewegt. Es gibt einige Menge Angebote.  Meist ueberteuert. Und  - wie ueblich – haben einige Verkaeufer bereits die Preissteigerungen der  naechsten 5  Jahre  einberechnet.

Mit freundlichen Gruessen
Matina Town Square (MTS): Abends mal nett ausgehen!
Mittwoch, 21. November 2012 1 Kommentare

Das Rasensprenger-Haus

Das Rasensprenger-Haus
21. November 2012

Mit Bekannten spricht man beim Bier ueber dieses und jenes und manchmal auch ueber wichtige Sachen, wie zum Beispiel ueber die  Kuehlung eines Hauses.

Mein Bekannter, ein Ingenieur, mag dieses Thema und spricht gern wie ein Lehrer darueber. Und so fragte er mich, was ich fuer Ideen habe, ein Haus ohne Aircon kuehl zu halten. Also zaehlte ich auf:
1.    - Man kann Baeume vor das Haus pflanzen, damit das haus im Schatten liegt oder
2.      -  Man verlaengert den Dachueberstand, damit die Fenster im Schatten liegen oder
3.     - Man isoliert die Hauswaende an den Stellen, wo die Sonne drauf scheint oder
4.      -  Man verwendet Jalousien , die mit Aluminium beschichtet sind und die die Waerme reflektieren
5.     -  Mehr faellt mir gerade nicht ein.

Und was Wichtiges haette ich vergessen, meinte er. Ich haette nicht an das Dach und die Dachflaechen  gedacht. Von da kommt doch der groesste Teil der Waerme.
Und dann holte er gross mit Erzaehlen aus und erklaerte mir die physikalischen Gesetze, die alles was mit Waerme zu tun haben. Als er merkte, dass das fuer mich nicht so interessant war, holte er ein Bild aus der Tasche und legte es auf den Tisch

Es zeigte ein normales Dach, wie man es hier viel hat – nur dieses Dach war schwarz gestrichen. Ich sprach ihn darauf an und meinte, dass das wohl ein Scherz waere, ein Dach so anzustreichen. Nein, meinte er, das waere Absicht und ich sollte mir das Bild noch mal genauer ansehen. Und wirklich, es war da noch ein Gestell auf der Dachspitze, so wie ein Kleiderbuegel.
Und dann erzaehlte er mir die Geschichte zum Bild und dem Haus, das seinem Freund gehoert, einem Bastler. Der hat sich auch Gedanken gemacht, wie man in den warmen Philippinen zu einem kuehlen Haus  kommt – ohne Aircon


Nach vielen Versuchen laesst der seinen Rasensprenger , den er aufs Dach installiert hat, laufen und der Rasensprenger spritzt Wasser aufs Dach, so als waere es eine Rasenflaeche. Die Sonnenstrahlen und der Wind lassen das Wasser verdunsten – und auf einem schwarzen Dach verdunstet es besonders schnell - und kuehlen das Dachblech ab. Der Effekt dieser Konstruktion ist: Die Kuehlung kommt von oben  - so wie Schnee - in die Raeume und kuehlt alles ganz gut ab.
Lachend meinte mein Bekannter, dass sich sein Freund diese Idee nicht patentiert hat. Es ginge auch nicht. Aber zum Ueberlegen und Nachbauen haette sein Freund nichts dagegen

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Montag, 19. November 2012 1 Kommentare

Ein Tag, so wunderschoen wie heute... ohne Wasser

Ein Tag, so wunderschoen wie heute, ….
18. November 2012


So waere es schoen 
Manche Tage haben es in sich, da geht alles schief. So ein Tag war am letzten Sonntag.

Als wir unser Morgendusche nehmen wollten, stellten wir fest: Kein Wasser ! Das Wasserwerk hat mal wieder das Wasser abgestellt – wenn auch nur fuer 1 – 2 Stunden. Aber das ist aergerlich. Was fuer ein Glueck, dass unsere Verwandten noch einen altertuemlichen Regenwassertank haben. So konnten wir uns kuebelweise das Wasser ueber den Ruecken giessen.


Am Nachmittag haben wir unser Balikbayan-Paket ausgepackt und mussten feststellen, dass der Generator ganz schoen gelitten hatte auf dem Transport. Statt auf 4 Fuessen stand er nur noch auf 3 und wackelte wie verrueckt. Trotzdem fuellten wir Benzin und Oel  ein, um ihn zum Starten zu bekommen. Ergebnis: Benzin lief wieder raus ! Also hatte er noch mehr Schaeden abbekommen – ein Fall fuer  den nahen Repair Shop.




Da der Balikbayan-Karton schon vor laengerer Zeit hier angekommen ist, machten wir Bekanntschaft mit einer anderen philippinischen Eigenschaft: Termiten. Wir fanden sie beim Auspacken, denn um den Generator hatten wir noch andere Geschenke getan, um die Hohlraeume auszufuellen. Darunter waren auch ein paar Buecher. Diese schlauen Termiten ! Sie haben nur das Buch mit recycle-Papier angeknabbert. Die anderen Buecher, wo im Papier ein Kunststoff-Anteil drin ist, haben  ihnen nicht geschmeckt.

Dann spaeter erreichte uns der taegliche Brownout. Das wussten wir schon, dass das hier dazu gehoert. Und das war ja der Grund fuer den Versand des Generators – aber mit einem kaputten Generator laesst sich nichts machen.
 Irgendwie hat der Laptop durch den Spannungs-Stoss – als der Brownout wieder weg war - etwas abbekommen. Er startet nicht mehr, auch im abgesicherten  Zustand  nicht ! Damit hatten wir den naechsten Patienten und ich schreibe meinen Bericht jetzt eben auf einem Computer mit englischer Tastatur, wo es keine Umlaute gibt.

Spaeter erreichte uns eine SMS von unserer Tochter, wo wir denn waeren, sie koennte uns nicht erreichen. Unsere Gastgeber teilten uns mit, dass  Handy-Empfang nur bis zur Terrasse vom Haus moeglich ist. Sind wir weiter drin im Haus, funktioniert der Empfang nicht. Sie haetten schon Uebung drin, denn  wenn sie sehen, dass ein Anruf kommt, rennen sie mit dem Handy bis zur Terrasse !!!

Als wir von Davao nach Kidapawan-Makilala gekommen sind, haben wir uns auf das kuehlere Klima gefreut und auch, dass es hier weniger Ameisen und Moskitos gibt. Aber wie man sieht, ist die Welt gerecht.Es gibt nicht nur Vorteile. Kuehleres Klima muss man mit Brownout, zeitweisen Wassermangel und anderen Eigentuemlichkeiten eintauschen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao


Samstag, 17. November 2012 1 Kommentare

Ernährungs-Tipps für Touristen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Ernährungs-Tipps für Touristen 1
    17. November 2012

Okay, ich habe akzeptiert, dass ich älter geworden bin und sich die ersten „Zipperleins“ einstellen. Und ich bin fest entschlossen, dass die Zipperleins nicht größer werden.Also tue ich was.

Ich will es auf zweierlei Art tun: Einmal über mehr Bewegung – denn wer rastet der rostet - und dann über die Ernährung.
.
Dass mit der Bewegung ist nicht so einfach, da die Hitze in Davao tagsüber schon bei kleinen Bewegungen einem zum Schwitzen bringt. Die einzige vernünftige Möglichkeit scheint mir, dass man schon morgens, so ab 4.30 Uhr, mit etwas Laufen anfängt. Da ist zwar noch dunkel – aber kühl. Mal sehen, ob mich die Hunde durchlassen.


Dass mit der Ernährung ist wiederum einfacher – man muß sich nur dran halten. Mit wenigen Worten gesagt: Einmal weniger essen, dafür aber das richtige - das ist an sich nix Neues, da man hier bei dem warmen Klima weniger Kalorien braucht.
Da man die kräftige Kost von Europa gewöhnt ist und die Hotels hier sich auf diese Eßgewohnheit eingestellt haben, bekommen wir nach einiger Zeit Probleme. Was ich festgestellt habe, ist, dass wir nicht zu viel essen – das tun die meisten Leute nicht – sondern wir essen was Falsches, weil wir nicht wissen, wie unser Körper auf das wärmere Klima reagiert.

Und zum Anderen: Man soll mehr trinken, besonders Wasser. Was ich hier gelernt habe, ist, dass Wasser allein nicht optimal ist, Es gehören noch ein paar Vitamine und Mineralstoffe dazu – so ab-und-zu. Dass ich von Vitaminen spreche, liegt daran, dass im zunehmenden Alter man mehr davon braucht. Man könnte es über die vielen Früchte tun, nimmt dann aber gleichzeitig zuviel Zucker auf, der einem wieder dick macht. Also sind Tabletten wohl besser, da konzentrierter.





Ich habe festgestellt, dass ich manchmal mit Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit gesegnet bin und habe dafür keine andere Erklärung, als dass das mit der Ernährung zusammen hängen muß, denn die Hitze kann ich gut ertragen.
Meine Versuchs-Methode ist nun, dass ich Zucker und Weißmehl meide – eigentlich auch nix Neues - aber schon zum Frühstück eine Handvoll Gemüse esse, also Tomaten, Gurken und Rettich – oder eine Gemüsesuppe. Natürlich könnte ich auch Kirschen, Pfirsiche und Erdbeeren nehmen, die auch einen niedrigen glykämischen Index haben - nur, wo bekomme ich diese Früchte hier in Philippinen, die haben soviel andere ?

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






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Gummibaum-Plantage

    In DAVAO auf den Philippinen
    auf einer Gummibaum-Plantage
    17. November 2012

Wir hatten Gelegenheit, in Makilala – das ist der Nachbarort von Kidapawan - eine Gummiplantage zu besichtigen und erfuhren, dass es nicht so einfach ist, den weißen klebrigen Saft (= Latex) zu bekommen. Und es führt ein langer Weg von der Pflanzschule bis zum Baum, den man anzapfen kann. Früher hat man mit ca. 7 Jahren gerechnet. Heute gibt es schon Sorten, die nach 3-4 Jahren anzapfbar sind und dabei sehen die Bäume noch recht dünn aus. Natürlich werden sie dicker mit der Zeit, aber im Alter von ca. 23 Jahren ist dann Schluß. Dann versiegt der Saftstrom.

Das Heimatland und Forschungszentrum der Gummibäume ist Malaysia. Dort gibt es sehr große Plantagen, die in Monokultur – also ohne andere Pflanzen - kultiviert werden. Es hat schon viele Versuche gegeben, ob es nicht möglich ist, auf die weiße Latex zu verzichten und alles aus Erdöl herzustellen. Das scheint auch heute noch nicht möglich – denkt man nur an die Wichtigkeit welche Reifen man nimmt bei den Formel-1-Rennen bei Regen, wo die Gummimischung der Reifen über Sieg oder Niederlage entscheiden.




Für die Gummibaum-Farmer ist die weiße Latex – sie stinkt heftig, aber es wäre der Geruch von Geld, sagt man – ein gutes Geschäft, wenn sie die lange Wartezeit, wo der Gummibaum nichts bringt, überstanden haben. . Ein Gummibaum wird alle 2-3 Tage morgens mit einem milimeterbreiten Schnitt angezapft und die Latex tropft dann in den Becher.







Aufkäufer kaufen dann das Rohmaterial auf, behandeln es chemisch, damit es sich nicht verfärbt und trocknen es. Es hat dann die Form einer bräunlichen Gummimatte und so wird es an die Reifenhersteller weltweit verkauft.

Je nach Baumsorte produziert ein Gummibaum etwa 30 kg Latex im Jahr, Auf einen Hektar werden rund 500 Bäume gepflanzt, also sind das ca. 15.000 kg. Da ein kg Latex mit zur Zeit 30 Pesos gehandelt wird, ergibt das einen Ertrag von 450.000 Pesos. Das ist ein Bruttobetrag, von dem die Löhne, Düngemittel und-und-und abgezogen werden muß. Aber trotzdem ist es ein gutes und langlebiges Geschäft.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
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Frühmorgens in Davao

    In DAVAO auf den Philippinen
    frühmorgens in Davao
    16. November 2012
Es ist schon prima, wenn man keinen Wecker braucht, um zu wissen, wie spät es ist. Da haben wir in unserer jetzigen Wohnung keine Probleme.

In Abständen von ca. 1 Stunde meldet sich immer wieder der Hahn vom Nachbarn mit kräftiger Kickeriki-Stimme und „telefoniert“ mit den anderen Hähnen der Umgebung, um zu zeigen, dass er noch aktiv ist. Meist antworten etwa 3 andere Hähne. An der leisen Antwort der anderen Hähne kann man ungefähr abschätzen, dass die Entfernung schon mehrere 100 Meter sein muß. Aber es ist interessant, dass die Hähne diese leisen Kickerikis auch hören !

So zwischen durch machen die Hunde in unserer Straße mal einen „Kläff- und Bell-Wettbewerb“, den sich dann einige Katzen miauend anschließen.

Kurz nach 5 Uhr kommt dann die erste Maschine aus Manila und dreht brummend eine große Kurve über Davao. Kurze Zeit später erscheint dann die andere Maschine der Konkurrenz. Da der Flughafen nur eine Landebahn hat, müssen die Flugzeuge ein paar Minuten Abstand einhalten.


Das ist die Zeit, wo die Dämmerung weicht, so langsam die ersten Sonnenstrahlen kommen und das Leben in der Straße beginnt: Nachbarn rufen sich was zu, die ersten Autos werden angelassen, die ersten Leute gehen zur Arbeit,das Müllauto biegt hupend in die Straße ein und verscheucht die Autos, die zu weit in die Straße geparkt haben.

Dann ist es wirklich Zeit zum Aufstehen.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
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Dawns Cafe in Kidapawan

    In Kidapawan auf den Philippinen
    Dawns Cafe and „Eat-All you can“
    16. November 2012


Bei unseren Fahrten nach Kidapawan kommen wir immer an einem Gebäude vorbei, das von der Straße etwas zurückgesetzt ist, tiefer liegt und einfach „Dawns“ heißt. Es ist bekannt um Umkreis von Kidapawan und mittags, so ab 11 Uhr, kriegt man kaum noch einen Platz. Es ist einfach voll, und zwar immer.

Dawns ist ein „Eat-All-you-can“-Lokal und kostet pro Person 110 Pesos – sehr günstig im Vergleich mit Davao, wo ähnliche Lokale ab 300 Pesos kosten. Und im Gegensatz zu den anderen Eat-All-you-can-Gaststätten in Kidapawan – und von denen gibt es eine ganze Reihe – wird ständig Essen nachgereicht und zwar bevor die Speisen ausgegangen sind. Bei den anderen entsteht immer so eine Pause, wo sich dann immer eine lange Schlange bildet. Doch das Angebot bei Dawns ist reichhaltig. Und für uns Ausländer eine gute Möglichkeit, sich in die verschiedenen Geschmacksrichtungen der philippinischen Küche hinein zu tasten.

Wie man mir sagte, hat Dawns vor einigen Jahren recht klein und bescheiden angefangen. Aber durch ein gutes Preis-Mamagement sich vergrößern und zum Marktführer aufsteigen können – ohne überheblich zu werden.

Worüber ich herzlich gelacht habe, ist das Plakat gleich in der Einfahrt – wohl aus böser Erfahrung. Darauf steht, dass man nichts an Essen mitnehmen kann und dass auch keine sogenannten „Doggy-Bags“ erlaubt sind, also für die Reste vom Teller, wo man einfach erklärt hat, dass es für den Hund Zuhause wäre. Hahaha ! Diese Filipinos.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao

PS. Vor unserem Besuch in Dawns wurden wir durch eine Parade von Schülern in knallbunten Uniformen aufgehalten. Für was oder für wen die Parade war, konnten wir nicht erfahren. Es war einfach ein buntes Spektakel – bevor es anfing zu regnen.




Donnerstag, 15. November 2012 1 Kommentare

Unser Kräutergarten

    In DAVAO auf den Philippinen
    unser Kräutergarten
    14. November 2012
Vor einiger Zeit hatte ich mal berichtet, dass wir uns - auf Empfehlung eines Bekannten – einen kleinen Kräutergarten zulegen wollten, um der einheitlichen „Süße“ der philippinischen Eßgewohnheit zu entgehen.

Hier sind die ersten Ergebnisse.
Wir haben Rucola, Basilikum, Estragon und Oreganum gesät, diese Samentüten hatten wir in unserem Gepäck, da wir gern frische Kräuter auf einer Pizza mögen. Von Rucola wußten wir, dass diese Fast-Unkraut-Sorte kommen wird, aber von den anderen Sorten waren wir uns nicht sicher. Doch nach wenigen Tagen zeigten sich bei Rucola und Basilikum die ersten Erfolge.






Nach einer weiteren Woche zeigten Rucola und Basilikum noch weitere Erfolge. Die Pflänzchen wurden stärker. Bei Estragon und Oreganum tut sich noch nicht viel. Vielleicht war die Auswahl der Pflanzen nicht die richtige ? Oder die Samen waren zu alt ? Tja, wer weiß das schon genau. Aber vielleicht überlegen es sich die beiden Sorten noch und entwickeln Aktivität in diesem idealen warmen Klima hier in Davao.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
2 Kommentare

Mer's Kitchenette: Bäckerei-, Cafe-, Restaurant-Oase

    In DIGOS auf den Philippinen
    Mer's Kitchenette: Bäckerei-, Cafe-, Restaurant-Oase
    15. November 2012

Einmal im Monat fahren wir nach Kidapawan. Das ist eine kleinere, wuselige Stadt am Fuß vom Mount Apo. Und ist auch bekannt, weil da die Bergtouren zum Mount Apo ( höchster Berg in den Philippinen mit einigen Schwefel-Thermal-Seen) beginnen. Jetzt war es wieder mal so weit.

Der erste Streckenteil von Davao nach Digos geht prima. Die Straßen sind okay. Nach Digos beginnt das , was ich die „Leidenszeit für Autos“ nennen möchte: Kaputte Straße, zerbrochene Fahrbahnen, dann wieder mal frisch betonierte Strecken, die plötzlich aufhören und einige 50 Meter reine Schlammwüsten werden ( warum ?) und dann gibt es wieder die Einbahnstrecken mit Straßenwärtern mit grünen und roten Fähnchen, die damit den Verkehr, der sich inzwischen aufgestaut hat, regeln.

Einen einsamen Rekord stellt auch die Straße durch den Ort Makilala, kurz vor Kidapawan, dar. Das man sowas noch als Straße oder gar Hauptstraße bezeichnet, ist der reinste Spott. Vielleicht liegt es auch daran, dass man kurz vorher aus der Region „ Süd-Cotabato“ in den Bereich „Nord-Cotabato“, der auch als Wasserscheide einige Bedeutung hat, gewechselt ist. Aber man weiß ja, dass solche Grenz-Übergangs-Bereiche oftmals vernachlässigt werden von den Politikern. Doch nächstes Jahr 2013 ist Wahljahr und vielleicht ändert sich doch noch was.

Aber ich wollte über „Mer's Kichenette“ berichten.
Kommt man von Davao, so fährt man an „Mer's Kichenette“ in Digos vorbei.Bis dahin war ja die Fahrstrecke prima. Es ist ein Geschäftshaus, wie es so viele auf der Strecke gibt.
Kommt man dagegen auf der Rückstrecke von Kidapawan nach Digos, dann wartet man schon sehnsüchtig auf dieses Gebäude, denn nach der Knochen-Rüttelstecke bis hierher braucht man dringend eine gute Tasse Kaffee und was zu Essen und die gibt es in „MERs Kitchenette“.

„Mer's Kitchenette“ ist bekannt für ihre Bibingka ( Cassava-Kuchen, der auf einem Bananenblatt gebacken wird und – wenn er frisch aus dem Ofen kommt – lecker schmeckt) und andere philippinische Leckereien.

Wir kommen gern hierher und ich kann „Mer's Kichenette“ nur empfehlen

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Dienstag, 13. November 2012 0 Kommentare

Plastikflaschen-Haus Fortsetzung

    In DAVAO auf den Philippinen
    Haus aus Plastikflaschen 2. Teil
    13. November 2012
Wie zu erfahren war, hat die Idee vom Plastikflaschen-Haus eine Fortsetzung erfahren.

Findige Filipino haben sich gedacht: Zwar sind die Plastikflaschen ein Wegwerfartikel, aber sind sie einmal eingebaut, dann sind sie weg. Also hat man sich gedacht: Machen wir es anders.


Sie haben die Plastikflaschen in einen festen Holzrahmen gefestigt. Dann hatten sie die Alternativen: Einmal kann man die Flaschen mit einem Stroh-Lehm-Gemisch füllen, dann werden sie unduchsichtig und werden als Mauern verwendet. Läßt man die Flaschen aber sauber, dann lassen sie sich als Fenster benutzen. Funktioniert teilweise.


So ein Gebäude sieht schon irgendwie lustig und luftig aus. Der große Vorteil liegt in der Wiederverwendung der Plastikflaschen-Rahmen für neue Gebäude.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Montag, 12. November 2012 0 Kommentare

Haus aus Plastikflaschen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Haus aus Plastikflaschen
    11. November 2012

Eigentlich ist die Idee einfach, dass man beim normalen Hausbau an Stelle von Hallowblocks irgend etwas nimmt, dass die gleiche Festigkeit hat, aber billiger ist. Nur das Problem ist, was nimmt man ?

In manchen Ländern hat man auf Lehm und Stroh/Häcksel zurückgegriffen, (in USA/Mexiko sind es die Adobe-Häuser), um auf die Kosten von Zement und Beton verzichten zu können. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das immer wieder Pflege braucht, denn Eis, Schnee und Regen können die Lehmwände ganz schön angreifen.

Eine andere Idee ist dann entstanden. Ausgehend von den „grünen“ Versuchen, mit Glasflaschen die Häuser zu bauen - in Thailand ist eine Pagode aus vielen Tausend Glasflaschen errichtet worden - ist man hier auf die Idee mit den Plastikflaschen gekommen.




Plastikflaschen sind nicht so stabil wie Glasflaschen. Um die Plastikflaschen stabil zu bekommen, hat man sie mit einem Stroh-Lehm-Gemisch gefüllt und dann an der Sonne trocknen lassen. Das hat die nötige Festigkeit gegeben und man konnte damit Mauern aufrichten.





Eigentlich doch gar nicht schlecht. Und man hat auch schon einen Namen für diesen Hallowblock-Ersatz: „ECO-Brics“ !






Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Freitag, 9. November 2012 2 Kommentare

Ist der Zimtapfel ein Haarwuchsmittel ?

    In DAVAO auf den Philippinen
    Schon mal was von einem Zimtapfel gehört ?
    10. November 2012

Ob ich schon mal was vom Zimtapfel gehört habe ? Meine Antwort war ein: NEIN, noch nie. Bei der Umstellung der Worte „Apfel“ und „Zimt“ wäre ich vielleicht auf „Apfel mit Zimt“ gekommen und hätte an Weihnachten gedacht. Aber das ist nicht gemeint. Es gibt wirklich einen Zimtapfel, auf englisch: Custard Apple und den soll es im ganzen asiatischen Raum geben.



Das Besondere ist erstmal das Aussehen. Der Zimtapfel kann bis zu 10 cm dick werden und wiegt dann ca. 200 g, sieht aus wie eine große Erdbeere und ist bis zu seiner Reife grün, dann bräunlich-grün. Das Fruchtfleisch ist weißlich und schmeckt süßlich, so ein bißchen nach Vanille-Creme mit ein wenig Zimt.Zimtäpfel eignen sich nicht für eine Diät. Sie enthalten recht wenig Wasser, aber haben einen zu hohen Nährwert, so wie die Banane.

Das andere Besondere liegt in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Neben Traubenzucker, Phosphor, Calcium und Vitamin C hat es noch eine Unmenge an wertvollen Zusatzstoffen. In der philippinischen Volksheilkunde wird aus den Blättern ein Brei gemacht, der zur Wundheilung von Geschwüren und bei Epilepsie Verwendung findet. Für mich liegt der Schwerpunkt auf der Überlieferung, dass bei innerer und äußerer Anwendung der Brei als Haarwuchsmittel funktionieren soll – was natürlich eine Sensation wäre.

Ist doch klar, dass ich mich darum kümmern und es ausprobieren werde. Viel kann ja nicht schief gehen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
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UV-Strahlung in den Philippinen

    In DAVAO auf den Philippinen
    UV-Strahlung in Philippinen
    9. November 2012

Jeder so wie ich,  der die Philippinen besucht, um sich an den schönen weißen Sand-Stränden so richtig zu bräunen, der weiß um die Gefahren der Sonnenstrahlung, besonders zur Mittagszeit, denn da ist die UV-Strahlung besonders groß. Und er ist sicherlich gut vorbereitet mit Sonnenbrille, Hut und entsprechender Kleidung.


So lesen Sie den UV-Index
UV-Index
Intensität
Sonnenbrand
1-2
Sehr gering
Nein
3-4
Schwach
Kaum
5-6
Mäßig
Leicht
7-8
Stark
Schnell
9-11
Sehr stark




Was die meisten nicht so richtig einschätzen, ist der unterschiedliche Schutzfaktor der Kleidung. So besitzt Polyester in leichter Sommerkleidung – überraschenderweise – einen Schutzfaktor bis zu 50, während die Kleidung aus soliden Leinen gerade mal einen hat zwischen 10 bis 20.





Wir Menschen sind nicht die einzigen hier in Philippinen, die unter der UV-Strahlung leiden. Es sind auch Walfische draußen auf dem Meer, die unter der Sonne leiden, wenn sie – zum Sonnenbaden - an die Oberfläche kommen. Sie bekommen Blasen und Hautschäden als Folge der steigenden UV-Strahlung.

Dass die UV-Strahlung hier so stark ist, liegt wohl mit an den Vulkanen, die die gefährlichen Brom- und Chlorgase so hoch in die Atmosphäre schleudern, dass sie dort jahrelang bleiben und die Ozonschicht zerstören, die uns vor der UV-Strahlung schützt.

Aber es gibt auch was Gutes:
Die UV-Strahlung ist zur Mittagszeit so stark, dass sie normales keimhaltiges Wasser keimfrei macht. Man muß das Wasser nur in eine Plastikflasche füllen und auf ein Blechdach legen. Da erwärmt es sich bis zu 50 Grad. Und nach dem Abkühlen kann man es bedenkenlos trinken – vielleicht vorher noch mit einem Kaffee-Filter filtern.

Heute braucht man diese „Versuchsanordnung“ nicht mehr. Kalte Cola gibt es an jeder Straßenecke.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Mittwoch, 7. November 2012 0 Kommentare

VWs brandneu in Philippinen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Ayala wird VWs verkaufen
    8. November 2012

 Wie jetzt zu erfahren war, baut die VW AG ihr Händlernetz konsequent aus. Nach den großen Erfolgen in China, nimmt man sich jetzt die Nachbarländer vor. Deshalb wurde eine Partnerschaft für den Vertrieb mit einer der größten philippinischen Gesellschaften, der Ayala Corp., geschlossen. Also wird Ayala demnächst Volkswagen verkaufen.



Einen Vorteil hätte das, denn die Preise werden im Allgemeinen an das Preisniveau in den Philippinen angepaßt, also günstiger als in Deutschland. So hat es auch McDonnalds gemacht und die Hamburger sind hier – natürlich mit Reis als Beilage – wesentlich günstiger zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Dienstag, 6. November 2012 0 Kommentare

Loch im Dach - es tropft

    In DAVAO auf den Philippinen
    Loch im Dach
    6. November 2012
Als ich vor einigen Tagen ums Haus herum ging, sah ich zu meiner Verwunderung, dass sich eine der Sperrholzplatten beim Dachüberstand gelöst hatte, herunterhing und irgendwie faserig aussah. Und es tropft. Sowas hatte ich nicht erwartet, weil die Antwort einfach hieß: Dach ist undicht ! Irgendwo ist ein Loch !


Bei den Dächern geben sich die Filipinos mal Mühe und mal nicht. Einmal muß es eben gerademal dicht sein. Aber gleichzeitig muß es hübsch und dekorativ aussehen. Da gibt es so viele tolle Winkelchen, Ecken und hohe Dachrinnen-Borde , die dem kleinen Haus das Aussehen einer bombastischen Villa geben – natürlich nur im Dachbereich. Und das ist wiederum das Problem: Wenn es einmal anfängt zu rosten – was bei dem hiesigen Klima ja garnicht anders geht – dann fängt es da bei den Winkelchen und Ecken an. Und das wird teuer.

Ein Bekannter hier sagte mir, dass ein normales Dach zu reparieren schon was kostet. Aber so ein Dach mit soviel Dachflächen, das geht richtig ins Geld. Aber wer denkt beim Kauf eines Hauses schon ans Dach ?


Ein normales Dach hier wird normalerweise mit meterlangen „galvanized Iron“-Tafeln im Winkel von ca. 18 Grad. (damit man nicht soviel Material braucht) gedeckt. Dann streicht man sie mit farbigen Isolierfarben an, meist rot, grün oder blau. Leider nicht mit weiß, was die Sonnenstrahlen und damit die Hitze wenigstens etwas reflektieren würde. Dann verwendet man Spezialnägel mit Gummikappe, damit an den Einschlagstellen der Nägel nicht gleich der Rost startet. Und fertig. Dachrinnen ? Warum ?

Ein Dachspezialist besichtigte das Dach und meinte, er könnte eine Dachbahn auswechseln oder versuchen, die Schadstelle mit Glasfasermatte und Härter abzudichten. Preislich käme es aufs Gleiche hinaus. Wir haben uns für die Dachbahn entschieden, denn wer möchte schon so eine Art „weißes Heftpflaster“ auf dem roten Dach haben, das die Nachbarn sehen können ?

Wir fragten auch, ob man dabei eine Isolierung ins Dach einziehen könnte, um die Hitze zurück zu halten und ob man es mit weißer Isolierfarbe streichen könnte ? Klar, geht das – aber dann wäre ein komplett neues Dach wohl billiger. Da er erst in ca. 3 Wochen für uns Zeit hat, haben wir noch genügend Bedenkzeit. Bis dahin lassen wir es tropfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Donnerstag, 1. November 2012 1 Kommentare

Allerheiligen in Davao

    In DAVAO auf den Philippinen
    Allerheiligen in Davao
    1. November 2012

Allerheiligen und Allerseelen sind in Philippinen besondere Feiertage. Es ist ungewöhnlich still. Viele Geschäfte sind geschlossen – nur die Malls haben einige Stunden auf. Die philippinischen Familien gehen jetzt komplett auf die Friedhöfe, um ihren Verstorbenen ehren und ihnen nahe zu sein.


Manche verbringen auch die Nacht dort. Für mich Ausländer sieht es aus wie ein Volksfest, wenn man die vielen Sonnenschirme sieht und dass das mitgebrachte Essen und Trinken ohne Probleme auf und um das Grab herum verzehrt wird. Und um sich die Zeit zu vertreiben, werden auch noch Kartenspiele gemacht – wie üblich um Geld. Aber es wird auch gesungen und Musik gemacht. Gleichzeitig werden die Gräber gesäubert und instand gesetzt, bevor die Familien beten. Obwohl die Filipinos ihre Toten mit fröhlichen Feiern ehren, bleibt dieser Tag ein respektvoller Gedenktag.

Eine andere Gruppe der Bevölkerung findet dieses Verhalten ganz prima: Die Einbrecher. Aus den veröffentlichten Statistiker kann man ersehen, dass an diesen Tage und auch Weihnachten die meisten Einbrüche passieren. Für die ist Hochsaison.

Also, wir sind zu Hause geblieben

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Mittwoch, 24. Oktober 2012 1 Kommentare

Nettes, günsiges Studenten-Lokal: Yellow Hauz

    In DAVAO auf den Philippinen
    Nettes Lokal: Yellow Hauz
    23. Oktober 2012
Wir sind einmal in Davao herumgezogen und dann vor einem Lokal stehengeblieben, dass uns vom Namen her irgendwie deutsch vorkam: Yellow Hauz.

Natürlich sind wir rein, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt.

Es war kein übermäßig großes Lokal mit Terrasse, die Bestuhlung in komplettgrün gehalten und das Auffällige waren die Wände. Es sah nach roten Backstein-Wänden wie in Norddeutschland aus – was ich hier noch nie gesehen habe . (Hier gibt es meistens die weiß- oder farbig gestrichenen Betonwände oder die mit Holzpaneelen ). Dass mit den Bachsteinen stellte sich später als Tapete heraus – aber ein großartiger Gag, der hier bei dem Publikum, meist Studenten, gut ankommt.

Das Essen- und Trinkenangebot ist auch mehr für den Geldbeutel von Studenten zugeschnitten – aber liebevoll gemacht. In der Speisekarte gibt es viele kleine internationale Gerichte - auch ein Kuchenbüffet mit „Süßen Stückle“ - und „sandwiches, pizza und pasta“.

Ich habe eine Tasse „Brewed Coffee“ bestellt und war überrascht, was für einen Pot voll ich bekommen habe und er hat auch gut und kräftig geschmeckt. Dazu hatte ich noch einen Teller mit Spaghetti Bolognaise - ich wollte es einfach probieren.. Wie üblich waren die Spaghettis leicht süß – aber Gott-sei-Dank nur leicht. Hat gut geschmeckt und man war bestens satt.

Ach ja, es liegt ein bißchen versteckt in der V. Mapa Street, bei der Mabini Street, mitten in Davao und hat offen ab 15 Uhr. Ich kann das Lokal nur empfehlen.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Dienstag, 23. Oktober 2012 1 Kommentare

Doggy - unser Hund

    In DAVAO auf den Philippinen
    Doggy
    23. Oktober 2012


Es sieht so aus, als ob wir einen kleinen Hund bekommen: Doggy. Der Stammbaum ist sicherlich einwandfrei philippinisch und vielrassig. Es es eine Sie. Ungefähr so 2 Monate alt und hat ein nettes Gesicht, braun-geflecktes Fell, weiße Pfötchen und ein Ringelschwänzchen, das sich wie bei einem Hubschrauber immer dreht.

Wir wissen noch nicht, wie sie mal heißen soll: Vielleicht Schnuppi ? Bella ? Astra ? Na, mal sehen.


Auf jeden Fall war heute Badetag für den kleinen Hund. Und aus dem kleinen dicken Hund ist ein kleiner nasser zittriger Hund geworden - wie er da aus dem Handtuch heraus guckt.. Ach, zum
Erbarmen !

Als nächstes muß sie mit Flohpulver „imprägniert“ werden, denn sonst kratzt sich die Kleine zu Tode.

Und sie kann schon „Männchen“ machen – sieht drollig aus.

Na, sie muß noch ein bißchen größer werden und kräftig, ehe wir sie nach Davao mitnehmen können, denn dort soll sie uns ja standesgemäß „kläffend“ beschützen










Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao






Sonntag, 21. Oktober 2012 5 Kommentare

Ökologische Probleme beim Anbau von Bananen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Ökologische Probleme beim Anbau von Bananen!
    21. Oktober 2012


Wie lieben wir unsere Bananen! Wir sind überzeugt von Mineralien- und Vitamingehalt der gelben Frucht und glauben an die Werbesprüche der Verkäufer. Dazu müssen die Bananen aber makellos gelb sein, ohne Flecken – sonst nehmen wir sie nicht.

Und das ist das Problem der Erzeuger und Transporteure: Wie bringt man die Bananen so zum Kunden, dass der sie auch kauft ?

Inzwischen weiß jeder, dass die Bananen – in Deutschland kennt man eigentlich nur eine Sorte von den über 60 Sorten - für den Transport im unreifen, grünen Zustand geerntet und verschifft werden. Im Käuferland werden die Bananen innerhalb weniger Tage durch die Zugabe von CO2 „reif“ und schön gelb gemacht.

Nur wer im Heimatland der Banane, wie z.B. den Philippinen, reife Bananen von der Staude gegessen hat, weiß wie Bananen wirklich schmecken – dann merkt man auf einmal den Unterschied und es gehen einem die Augen auf, was man bisher als normal und richtig gehalten hat.

Das Problem wird noch deutlicher, wenn man sich mal die Bedingungen ansieht, unter denen die Bananen wachsen und für den Transport vorbereitet werden. Es geht da um die Ökologie und wie viele chemische Mittel gegen die natürlichen Feinde der Banane eingesetzt werden.

Also spritzt man ein pilztötendes Mittel, dann etwas gegen das Unkraut um die Banane herum, weiterhin etwas gegen Wurmbefall im Boden und ganz zuletzt bekämpft man die Insekten, die noch an der Bananenstaude sind. Dafür nimmt man u.a.das CHLORPYRIFOS * und sprüht die Plastksäcke ein, die dann über die Fruchstände gestülpt werden, um die Früchte makellos zu halten.

Alle diese chemischen Mittel sind nicht harmlos, sondern verschieden giftig auf Tiere und Menschen, wenn man damit längere Zeit in Kontakt ist. Die Produzenten ihrerseit versichern, dass bei der Banane diese chemischen Mittel nur an der Außenseite, also der Schale sind oder gewesen sind und nicht mit dem Fruchtfleisch der Banane in Berührung kommen.

Aber sollte mal – wie gerade jetzt wegen der Abnahme-Blockade von China - der Anbau von Bananen auf andere Früchte z.B. Ananas umgestellt werden, müßte – weil darauf nur Bananen wachsen und sonst nix - die obere Erdschicht abgegraben werden. Und die Kosten dafür sind sehr groß, denn Bananenplantagen beginnen bei etwa 5 Hektar.

Also, was macht ein cleverer Unternehmer? Na, der beginnt sein Pflanzen-Anbauprogramm auf einem neuen Stück Land – das ist billiger ! Und das verseuchte Stück Land ? Das überläßt er anderen oder der Natur: Einer wird’s schon richten.

Ich sehe das so:
Das ganze Problem mit den chemischen Stoffen ist ja nur entstanden, weil wir in Deutschland unbedingt Bananen essen wollen, weil uns die heimischen Früchte nicht genug erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
 
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