Mittwoch, 16. Juli 2014 0 Kommentare

Investoren suchen Land fuer Palmoel-Plantagen

Investoren suchen Land fuer Palmoel-Plantagen

Nahezu jeder weiss, dass Investments in Palmoel-Plantagen recht profitable sind. Sie erbringen mehr Profit als andere Oelfruechte, wie zum Beispiel Kokospalmen. Palmoel wird weltweit in der Lebensmittel- und Kosmetik-Industrie gebraucht, aber als Bio-Kraftstoff gewinnt es immer mehr an Bedeutung.

Schon seit einiger Zeit sucht ein Investor aus Malaysia ein grosses Stueck Land im Bereich von Davao del Sur. Verhandlungen sind gescheitert, weil der Investor eine Flaeche von 20.000 Hektar an einem Stueck haben wollte im Paquibato District von Davao. Man muss sich das mal vorstellen, da die Flaeche von dem Paquibato District gerade mal ca. 66.000 Hektar betraegt. Die angebotenen Flaechen von jeweils ca. 5.000 Hektar waren dem Investor nicht rentabel genug.

So wie es aussieht, ist der Investor im Marilog District von Davao (Flaeche ca. 63.000 Hektar) fuendig geworden: Mit 10.000 Hektar am Stueck wird er sich zufrieden geben und damit ca. 15% des Marilog- Landes sind dann mit der Produktion von Palmoel beschaeftigt. Eine wahnsinnige Mono-Kultur ! Andere Investoren aus Thailand und Singapur sind bereits auch auf der Suche nach grossen Grundstuecken.  Tja, die Herstellung von Bio-Kraftstoff ist das Geschaeft  der Zukunft !

Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Mittwoch, 9. Juli 2014 0 Kommentare

Dengue-Fieber in Davao

Dengue-Fieber in Davao
9. Juli 2014

Die Tigermuecken, die das Dengue-Fieber uebertragen,  finden immer wieder Opfer.  Nach der Statistik von 2013 ist das Dengue-Fieber in den Philippinen ein sehr grosses Problem mit ca. 180.000 Infektionen geworden, von denen ca. 590 toedlich verlaufen sind. Nach den letzten Zahlen ist auch Davao nicht davon verschohnt mit ca. 60 Todesfaellen.  Besonders im Barangay Buhangin hat es mit 30 Toten  die meisten Todesopfer gegeben.

Zwar ist die Bevoelkerung aufgeklaert, was man tun soll, sodass die Tigermuecken sich nicht vermehren koennen.  Im fliessenden Wasser haben die Tigermuecken keine Chance. Aber in den vielen kleinen Wasserflaechen in Blumenuntersaetzern, in Autoreifen, in offenen Wassertonnen usw.  finden sie beste Gelegenheiten zur Vermehrung. Dazu kommt, dass von den letzten Ueberschwaemmungen immer noch Wasserflaechen vorhanden sind und das Gebiet von Buhangin war besonders betroffen.
Aber man arbeitet fieberhaft an einem Impfstoff. Da es mehrere Virus-Arten gibt – so wie bei uns beim  Schnupfen – ist es nicht leicht, einen Impfstoff fuer alle Erreger zu finden.  Eine Firma aus Frankreich hat jetzt Versuchs-Impfungen in Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam und Philippinen an  ca. 10.000 Personen durchgefuehrt. Die Ergebnisse scheinen vielversprechend zu sein.  Besser ist natuerlich, dafuer zu sorgen, dass es ueberhaupt nicht zu einem Stich kommt z.B. durch Sprays oder Behandlung der Kleidung.

Tigermuecken gibt es auch in Brasilien. Unsere Deutsche Fussball-Nationalmannschaft hat in Brasilien bestens vorgesorgt. Bisher ist nix passiert. Obgleich ihr Hotel in einer der feuchtesten Gebiete von Brasilien Quartier genommen hat.
Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Donnerstag, 29. Mai 2014 0 Kommentare

Kalt Duschen in Philippinen: Gut fuer die Haare


28. Mai 2014


Wenn man so als Tourist nach Philippinen kommt ins schwuel-warme Klima, fuer den ist kaltes Duschen eine willkommene Abkuehlung. Und man macht das gern oefters am Tag.  Und der Gedanke an warmes Duschen kommt einem garnicht. Nur in den besseren Haeusern gibt es Zusatzgeraete fuer warmes Duschen: Man braucht es hier so gut wie nie.

Fuer die Haare ist warmes Duschen kein Problem. Das Problem faengt dann an, wenn man lange und zu oft heiss duscht und immer eine grosse Portion Shampoo benutzt. Das Haar wird mit der Zeit stumpf, trocken und  sproede. Aber das ist bekannt.
 Wenn man dann noch die starke UV-Strahlung in den Philippinen beruecksichtigt, dann  erlebt man, dass die Haare heller werden.  Ganz besonders bei getoenten und gefaerbten Haaren.  (Schwarzes Haar – echt , getoent oder gefaerbt -  kennt dieses Problem nicht. Diese Haarfarbe ist sehr  stabil und  bleibt.) Kommt beim Baden noch Salzwasser an die Haare, dann kann die Aenderung der Haarfarbe durch Pigmentverlust  ganz schnell gehen. Zwar wachsen die Haare unbeschaedigt wieder nach, aber es dauert halt.

Eine Loesung koennte sein, dass man mit kalten Wasser  das Salz aus den Haaren waescht. Die kuehle Temperature vom Wasser macht das Haar glatt und glaenzend.  Und als natuerlicher Conditioner sollte  man das Fruchtwasser der Kokosnuss  verwenden, das dem Haar zusaetzlich Feuchtigkeit gibt.  Auch Kokosoel, das  man ins feuchte Haar einmassiert  und spaeter auswaescht, bringt gute Ergebnisse. Kokoswasser und Kokosoel sind die  Schoenheitsrezepte der Suedsee, die auch die Kosmetikindustrie entdeckt hat. .
 Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass meine blonden Haare noch heller geworden sind. Es kommt sicherlich vom Baden und der UV-Strahlung. Es koennte vielleicht auch daran liegen, dass die grauen Haare mehr und mehr kommen.


Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Samstag, 10. Mai 2014 1 Kommentare

Bratheringe in Davao: Ja, gibts denn das? Bratheringe-Do-it-yourself!

Bratheringe in Davao:  Ja, gibts denn das ?
Bratheringe-Do-it-yourself

10. Mai  2014


Alles fing damit an, dass man sich fragte – so nach 6 Monaten in den Philippinen – wie wohl was schmecken koennte – in Erinnerung an die  ferne Heimat. Nach Vorschlaegen wie Sauerkraut, Kartoffelpueree, Linsensuppe, Gaisburger Marsch ( aus Stuttgart), .... kam man auf einmal auf Fisch. Denn Fisch gibt es rund um Davao genug. Ja, und was fuer Fisch ? Zur Ueberraschung aller einigte man sich auf Brathering ! Brathering, was sonst  so garnicht was Besonderes  und nicht gefragt war – aber hier schon. Es gibt ihn hier nicht. !!!

Also, bei naechster Gelegenheit kaufte man auf dem Grossmarkt in Bankerohan  den Fisch ein, so etwa handlang sollte er sein und der Kilopreis max bei 100 Pesos. Man will ja mal ausprobieren. Es gelang. Fischname  zwar  unbekannt – aber der Preis stimmte. 90 Pesos.





Zuhause  wurden dann die Fischchen filetiert ( Kopf ab, Kraete raus, Schlanzflosse ab), in Mehl gewaelzt und in Oel gebacken.  Und damit der Geschmackt stimmte, wurde dann das Ganze ueber Nacht in einem  heissen Sud aus Essig, Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Zucker, Lorbeerblaetter, Zitronengras  ( weil wir ja auf die Schnelle  kein Bratfischgewuerz hatten)  eingelegt.

He Leute, was war das fuer ein Genuss am naechsten Tag.  Selbstgemachter, hausgemachter Brathering auf Brot oder mit Reis. Delikat. "Richtig dufte", wuerde der Berliner sagen. Na ja, etwas mehr Essig  dann beim naechsten Mal.

Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Mittwoch, 30. April 2014 0 Kommentare

Alle Jahre wieder ...

Das jaehrliche Meeting vom Gascal-Clan
20. April 2014

Es war wieder mal so weit, dass die Mitglieder vom Gascal-Clan sich versammeln wollte, denn schliesslich sollte geredet werden  - und zwar viel - und auch das Essen sollte nicht zu kurz kommen.  Erwartet wurde das traditionelle Spanferkel mit knackiger Haut.

Der Beginn war auf 8 Uhr morgens angesetzt worden mit dem Ergebnis, dass noch keiner zu dieser Zeit da war. Eigentlich um 11 Uhr ging es los mit dem Bericht des Praesidenten, dann des Rechnungsfuehrers  und zuletzt waren Stimmen aus dem Publikum erwuenscht. Es ging in der Hauptsache darum, ob man im naechsten Jahr nach Bohol faehrt und dort das Meeting abhaelt oder man wenigstens  - mit finanzieller Unterstuetzung+Hilfe  – einige  Leute von Bohol nach Kidapawan bringt. Die Diskussion konnte nicht beendet werden. Man war sich nicht einig, denn beide Vorschlaege kosten Geld. Also, lange Reden hin-und-her.

Und dann kam der langersehnte Moment, wo das Essen aufgetischt wurde und man sich ueber das Spanferkel und dessen knackige Haut hermachte. Vom Spanferkel ist am Ende gut 1/3 uebrig geblieben – von der Haut nix. Eigentlich haette das Ferkel nur aus Haut bestehen sollen – so gross war die Nachfrage.
Mit netten Spielen und einer Tombola fuer alle klang das Meeting aus . Alle waren zufrieden. Jeder hatte ein kleines Geschenk von der Tombola bekommen, das stolz nach Hause mitgenommen wurde. Aber es gibt ja ein naechstes Mal.

Mit freundlichen Gruessen

Ludwig aus Davao
Mittwoch, 23. April 2014 0 Kommentare

Die laengste Seilrutsche in Philippinen


Zip-Line in New Israel/Makilala
22. April 2014 



Hier in Mindanao strengt man sich besonders an, fuer die Touristen und Einheimische attraktiv zu werden. Man moechte das Image eines “Third-World-Countrys” ablegen. Und so kommt es zu immer neuen Attraktionen.
Die mir bekannte neueste Atraktion ist die “Laengste Seilrutsche  in den Philippinen” am Rande des “Mt. Apo Nationalparks”.  Sie befindet sich in der Barangay New Israel am Fuss vom Mt. Apo in rund 600 m Hoehe. Ueber 2 km ist sie lang ( eine  Seilbahn mit 1 km hin, eine mit 1,3 km zurueck) .
Man haengt in Seilen und saust mit einer “Affen”-Geschwindigkeit ueber das Tal zur anderen Seite und erreicht Geschwindigkeiten von mehr als 80 km/h. Das ist also was fuer Mutige.  Besonders Jugendliche lieben dieses Abenteuer und den Rausch der ungebremsten Geschwindigkeit.


Noch eine andere Besonderheit findet man in New Israel. Seit mehr als 30 Jahre lebt in diesem Dorf eine grosse Affenfamilie in trauter Gemeinsamkeit mit den Menschen, den Moncadistas, einer religoesen Sekte. Die Affen – sie gehoeren zur Familie der Makkaken – sind ganz schoen neugierig und schlau, wenn es um die Nahrungs-Suche geht. Als Tourist muss man besonders aufpassen.

Ausgangspunkt ist Makilala ( etwa 100 km von Davao entfernt). Von dort faehrt man zum Ortsteil New Bulatukan. Dann geht es weiter den Berg hinauf. Ganz schoen steile Strecke. Motorrad ist zu empfehlen, gelaendegaengiges Auto geht auch.  ! Uebrigens, von New Israel kann man auch den Mt. Apo besteigen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
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Durian - Durian - Durian !

Es ist Durian-Zeit
22. April 2014
Was gibt es fuer einen Filipino Schoeneres, als jetzt die Durian zu verzehren.  Es ist Erntezeit fuer die Durianfrucht. Ueber den Strassen, wo Durian angeboten werden, liegt der typische Geruch dieser Frucht, die genausoviele Liebhaber wie auch Gegner hat. Und jetzt ist die Durian so guenstig wie nie zuvor zu haben: Schon ab 30 Pesos kostet  das Kilo.

Was fuer die Fluggesellschaften gilt, die ein striktes Verbot fuer die Mitnahme ausgesprochen haben, das sieht man jetzt auch im Strassenverkehr. Autofahrer, die diese Frucht lieben, befestigen die Durian aussen am Auto auf der Stoss-Stange – um den Geruch “abzuleiten”. Erfinderisch muss man sein !

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
 
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